Permalink-Umstellung auf Aufschnur

SEO-taugliche Permalinks sind eine feine Sache. Üblicherweise nutzt man das Datum oder den Kategorienamen als Basis. Man sollte sich allerdings ganz genau überlegen, welche Struktur man wählt. Ein späteres Umstellen der Struktur rächt sich mit dem Verlust von Backlinks und kann außerdem PR kosten.

Die Basis meiner Permalinks war, wie bei vielen Blogs, die Kategorie. Weist man jedoch einem Artikeln mehrere Kategorien zu, so sehen Suchmaschinen das als Duplicate Content an. Denn ein Artikel ist dann unter mehreren URLs zu finden. Aussperren per robots.txt oder solcherlei Spielchen möchte ich an dieser Stelle vermeiden. Deswegen, und auch weil ich eindeutigere Identifikation wünschte, musste auf aufschnur.de die Permalink-Struktur umgestellt werden. Künftig wird die Basis der URIs nicht mehr die Kategorie sein sondern das Datum. Und um die Verzeichnistiefe nicht unnötig aufzublähen wird das Datum gekürzt. Statt /2008/10/06/ also nur /2008-10/. Die Umstellung macht zwar einige Backlinks zunichte, verhindert dafür Duplicate Content. Und identifiziert meiner Meinung nach besser als die Kategorie (was, wenn die Kategorie irgendwann mal gelöscht wird?). Ärgerlich nur neben dem BL-Verlust ist auch der Aufwand, sämtliche News in Yigg entsprechend zu bearbeiten :)

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2 Kommentare zu “Permalink-Umstellung auf Aufschnur”
Steffen Geyer Geschrieben am 6. Oktober 2008 um 12:07

Ola!

Über Backlinks und PR musst Du Dir keine Sorgen machen, wenn Du die alten Kategorien sauber mit mod-rewrite auf die neuen Standorte umleitest. 301-Redirects nehmen zumindest bei Google ihre Backlinks und den PR mit.

Mein Tipp – leg dir Verzeichnisse mit den alten Kategorien an und mach die Weiterleitung erst in diesen Verzeichnissen. Einträge in die .htaccess im Rootverzeichnis werden nämlich bei jedem Seitenaufruf abgearbeitet, die in Unterverzeichnissen aber nur, wenn es tatsächlich um eine Datei in diesem Verzeichnis geht.

Mit hanfigen Grüßen
Steffen

Frei-Gen'er Geschrieben am 6. Oktober 2008 um 12:17

Sagen Sie mal Herr Schnur, wer hat dich denn da inspiriert? *gg*

Aber der Hinweis vom Steffen ist schon ein sehr gangbarer Weg… allerdings würde ich mir bevor ich mir den Aufwand mache erst mal anschauen wie viele kaputt gehen und ggf. (wenn es nicht zu viele sind) individuelle Redirects erstellen.

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