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Strato HiDrive im Test

Der Internetdienstanbieter Strato bietet neben Webspace und Servern auch seinen Onlinespeicher „HiDrive(Partnerlink) an. Da ich schon längere Zeit auf der Suche nach einer brauchbaren Lösung war, hatte ich es mir mal näher angesehen und getestet. Mittlerweile nutze ich HiDrive selbst schon ein paar Jahre. Dieser Artikel zeigt euch, was HiDrive zu bieten hat und welche Alternativen zur Online-Festplatte auf dem Markt verfügbar sind.

Was ist eine Online-Festplatte und wozu sollte ich das brauchen?

Einfach gesagt handelt es sich um Speicherplatz auf einem Server, der über das Internet erreichbar ist und in der Regel verschiedene Zugriffsmöglichkeiten bietet. Besser bekannt ist soetwas mittlerweile auch als Cloudspeicher. Eine Online-Festplatte lässt sich wie ein Webspace über FTP ansprechen oder per WebDAV/SMB als Laufwerk ins Betriebssystem einbinden. Auf einem solchen Onlinespeicher können beliebige Dateien gespeichert werden, auf die theoretisch von überall aus auf der Welt zugegriffen werden kann. Es eignet sich daher auch gut für Backups oder für Dokumente die man auch von unterwegs abrufen können möchte. Man benötigt lediglich einen Internetzugang. Häufig können die Dateien auch über Freigaben mit anderen Benutzern geteilt werden.

Strato HiDrive Tarife und Zusatzoptionen

Mit einem Speicherplatz von 20GB bis 5TB dürften die meisten Anwender ausreichend versorgt sein. Der Traffic ist inklusive, man zahlt also nichts extra für Datentransfers. Im Preiskampf mit bekannten Größen wie Dropbox hat Strato mittlerweile die Paketpreise stark gesenkt. Das kleinste Paket bietet aktuell 20GB Speicherplatz und ist schon für 0,89 EUR monatlich zu haben, bei einer Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten (0,79 EUR bei 24 Monaten Laufzeit). Das teuerste Paket bietet üppige 5.000 GB Speicherplatz und kostet 59,90 EUR/Monat bei 12 Monaten Laufzeit (49,90 EUR/Monat bei 24 Monaten Laufzeit). Hinzu kommt bei allen Paketen eine einmalige Einrichtungsgebühr von 9,90 Euro. Aktuell werden 5 verschiedene Tarifmodelle angeboten, wobei bei den drei größeren Speichertarifen zusätzlich bestimmte Limits wegfallen, z.B. was die Dauer der Freigabe oder die Anzahl der Downloads betrifft.

Grundsätzlich verfügt der HiDrive über nur ein Benutzerkonto, über das man Dateien auf seinem Onlinespeicher verwalten kann. Soll der Onlinespeicher im Team oder in der Familie mit mehreren Benutzern gemeinsam genutzt/bearbeitet werden können, müssen zusätzliche Benutzerkonten zu je 9,95 EUR/Monat hinzugebucht werden (Maximal sind 5 zusätzliche Benutzerkonten möglich). Jeder Benutzer hat einen eigenen Zugang mit einem persönlichen Bereich und ein eigenes Speicherkontingent des gesamt zur Verfügung stehenden Speichers.

Mir persönlich ist etwas bitter aufgestoßen, dass Strato auf der einen Seite die Paketpreise senkt, auf der anderen Seite aber die vielgelobten zusätzlichen Zugriffsmöglichkeiten (FTP, SCP, WebDAV, usw.) nun nur noch über ein kostenpflichtiges „optionales Protokollpaket“ für zusätzliche 4,95 EUR/Monat anbietet. Für Normal-User ist das allerdings nicht relevant. Für Poweruser aber durchaus ein Argument das es zu bedenken gilt (z.B. wenn ihr eine Git Versionsverwaltung aufsetzen oder von einem Linuxserver per rsync Daten auf den HiDrive schaufeln möchtet).

Zugriffsmöglichkeiten

HiDrive SFTP

Viele Zugriffsmöglichkeiten, z.B. auch per (S)FTP.

Wer die Wahl hat…

Strato beeindruckt beim HiDrive mit einer Vielzahl von zusätzlichen Zugriffsmöglichkeiten für die gängigen Betriebssysteme (Windows, Mac, Linux). Hier sollte für jeden etwas dabei sein. Übrigens kann man mit entsprechender Software auch per Smartphone auf sein HiDrive zugreifen, z.B. mit dem Smartphone App für Strato HiDrive. Ich selbst nutze die HiDrive Android App ebenfalls, was gut funktioniert. Weniger versierte Anwender werden zu der Nutzung der verschiedenen Zugriffsmöglichkeiten mit ausführlichen und zum Teil bebilderten Anleitungen in den FAQ unterstützt. Der Zugriff auf HiDrive erfolgt verschlüsselt (SSL 256), einige Protokolle lassen sich sogar per OpenVPN tunneln.

  • FTP/FTPS
  • SFTP
  • SCP
  • WebDAV
  • SMB/CIFS
  • GIT
  • rsync
  • Online Dateimanager

Wie im vorigen Kapitel schon erwähnt, gibt es die zusätzlichen Zugriffsmöglichkeiten mittlerweile nicht mehr inklusive. Wer sie nutzen möchte, muss das optionale Protokollpaket für zusätzliche 4,95/Monat (12 Monate Laufzeit) buchen. Für viele Kunden dürfte der Zugriff per Webbrowser sowie über die HiDrive-Software und Smartphone-App aber ausreichend sein.

Als Laufwerk einbinden oder automatische Verzeichnissynchronisation

Hier hat sich Anfang 2016 etwas Wichtiges getan: Bisher konnte die HiDrive-Software den Cloudspeicher nur als Laufwerk einbinden. Der Zugriff erfolgt dabei direkt. Das heißt, bei jedem Verzeichniswechsel muss der Inhalt live vom Cloudspeicher abgerufen werden. Dies bescherte mir bei der Nutzung oft lästige Verzögerungen, besonders bei Verzeichnissen mit vielen Dateien. Bis Vorschaubilder endlich geladen sind, können schonmal ein paar Minuten vergehen und manchmal werden sie gar nicht oder nur teilweise geladen.

Dank der neuen Funktion „HiDrive Sync“ beherrscht die Software nun endlich auch die automatische Verzeichnissynchronisation à la Dropbox. Bei der Installation oder einem Update von einer älteren Version fragt die HiDrive Software ob Sync aktiviert werden soll. Danach wählt man ein lokales Verzeichnis auf dem PC aus, in welches der Inhalt des Cloudspeichers gespiegelt werden soll. Ihr arbeitet ab dann nicht mehr direkt auf dem Cloudspeicher sondern mit einer lokalen Kopie. Von nun an werden Änderungen in der Cloud mit der lokalen Kopie abgeglichen und umgekehrt. Genauso wie bei Dropbox kann man nun auch offline arbeiten und anhand von kleinen Symbolen an den Dateien erkennen, ob gerade etwas synchronisiert wird bzw. aktuell ist.

Weitere Merkmale

Web-Dateimanager

Über den Web-Dateimanager werden die Backups angesteuert.

Teilen

Mit HiDrive könnt ihr Dateien mit anderen Personen teilen. Dazu wird ein Freigabelink erstellt, der bis zu 180 Tage lang gültig ist und bis zu 100 Downloads zulässt. In den höheren Tarifen bestehen diese Einschränkungen nicht mehr.

Datensicherheit und Datenschutz

Bei verschlüsselten Verbindungen werden die Dateien mit 256 Bit SSL übertragen. Darüber hinaus sind Stratos Rechenzentren TÜV-zertifiziert (ISO 27001) und bieten eine hohe Sicherheit. Ebenfalls nicht uninteressant ist der Serverstandort Deutschland, womit die im HiDrive gespeicherten Daten dem deutschen Datenschutz unterstehen. Im Gegensatz dazu ist der Onlinespeicher bei Dropbox z.B. wie ein offenes Buch für den Betreiber, Marketingpartner und evt. konnektierte staatliche Behörden. Die Rechte an Dokumenten, Texten, Bildern, Videos, usw. die ihr in Cloudspeicher unter US-Recht ladet, gehen i.d.R. automatisch an den Betreiber über. Außerdem werden gelöschte Dateien nicht endgültig gelöscht sondern verbleiben unsichtbar beim Anbieter. Über all das müsst ihr euch bei HiDrive keine Sorgen machen. Das ist einer der Hauptgründe, weshalb ich dauerhaft zum HiDrive gewechselt bin.

Dank dem „Backup Control“ können ältere Dokumentenversionen wiederhergestellt werden (z.B. wenn Dateien ausversehen gelöscht wurden oder eine ältere Version benötigt wird). Allzu brisante Dokumente sollten allerdings trotz deutschem Datenschutz nicht unverschlüsselt auf dem HiDrive gespeichert werden. Zwar kann die Verbindung zwischen PC und Server verschlüsselt werden. Aber die Dateien selbst liegen unverschlüsselt auf dem HiDrive-Server. Ein Zugriff ist natürlich nur mit den korrekten Zugangsdaten möglich. Trotzdem besteht ein Restrisiko, da die Dateien/Laufwerke des HiDrive nicht verschlüsselt werden. Abhilfe schaffen kann hier die kostenlose Verschlüsselungssoftware TrueCrypt VeraCrypt. Laut Strato ist HiDrive auch TrueCrypt-fähig, damit sollte es auch mit VeraCrypt funktionieren, da es dieselbe Codebasis verwendet. Ich konnte das bisher allerdings noch nicht testen.

 

Meine Erfahrungen mit HiDrive Media

Dashboard

Übersichtliches Web-Interface

Dieses Kapitel muss überarbeitet werden, da die Tests im Jahr 2010 erfolgten und nicht mehr aktuell sind.

HiDrive wird über ein übersichtliches Web-Interface bedient, der Zugang erfolgt natürlich auch SSL-gesichert. Hier findet der Benutzer die Konto-, Laufwerks- und Speicherverwaltung, den Web-Dateimanager sowie das Backup-Werkzeug. Ich habe mich direkt zurecht gefunden. Sinnvoll ist in der Übersicht auch die Anzeige des bereits belegten / noch freien Speicherplatzes.

Ich habe den Vorteil, HiDrive in zwei unterschiedlichen Netzen (Vodafone DSL 6000, Telekom DSL 16000) auf völlig verschiedenen Computern (Notebook Windows 7, Desktop PC Windows XP) testen zu können. Dabei stieß ich bei der Einbindung des HiDrives per SMB im Firmennetz direkt auf ein typisches Router-Problem: Der Port für SMB war durch die Firewall blockiert. Auch tunneln via OpenVPN war nicht möglich. Glücklicherweise gibt es für solche Fälle noch genug (sichere) Alternativen wie SFTP oder verschlüsseltes WebDAV, die auf Anhieb funktionierten. Im privaten Netz traten keine Zugriffsschwierigkeiten auf.

Die sicherste Methode ist übrigens eine getunnelte Verbindung via OpenVPN. Bei der Installation von OpenVPN unter Windows Vista/7 ist zu beachten, dass die Installationsdatei mit Administrationsrechten ausgeführt werden muss. Ebenso auch die eigentliche Programm-Datei, da sonst zwar eine Verbindung zum Strato-Server hergestellt werden kann, die Einbindung des Laufwerks allerdings fehlschlägt.

Bandbreite

Die (A)DSL Performance bricht bei Schreibzugriffen kleiner Dateien ein.

Viele Endverbraucher treffen auf einen typischen Flaschenhals: Die Datenübertragungsrate. Denn private (A)DSL-Anschlüsse sind im Upstream – also für das Hochladen – fast immer auf max. 1 Mbit/s (100 KB/s) beschränkt. Eine 20 MB große Datei wird in meinem Fall per SFTP in etwa 3,5 Minuten hoch geladen. Die Übertragungsrate pendelt sich auf den höchstmöglichen Wert ein. Ganz anders sieht es aus, wenn viele kleinere Dateien übertragen werden. Dieses Phänomen kennen einige schon von billigen USB-Sticks: Während größere Dateien einigermaßen flott übertragen werden, bricht bei kleineren Dateien die Übertragungsrate ein, bzw. ist starken Schwankungen unterlegen. Lade ich 377 Dateien (insgesamt 20 MB) auf das HiDrive hoch, schwankt die Übertragungsrate von 2 bis 100 KB/s, wobei der gesamte Vorgang 6,3 Minuten beansprucht. Also fast doppelt so lange bei gleicher Datenmenge. Das ist allerdings kein Manko des HiDrive sondern des DSL-Anschlusses. Wer einen Zugang mit ADSL2+ oder VDSL besitzt, kann die volle Datenübertragungsrate von 3,5 bis 100 Mbit/s für den Upload ausnutzen. Stratos HiDrive-Server sind nach eigener Aussage mit 100 Mbit/s angebunden, die Begrenzung für die Datenübertragungsrate wird also in diesem Bereich liegen.

Alternativen

Zur Online-Festplatte gibt es noch einige Alternativen, auf die man einen Blick werfen sollte:

Online-Backup-Dienste wie Mozy (z.B. 50GB für 87,89 Euro/Jahr, 1 Jahr Mindestlaufzeit) oder Carbonite (z.B. 59,99 USD/Jahr, unbegrenzter Speicherplatz).

Vorteile:

  • Speziell für Backups konstruiert.
  • Benutzer muss sich um nichts mehr kümmern, da die Sicherung durch ein spezielles Programm im Hintergrund geschieht.

Nachteile:

  • Ausschließlich für Datensicherung bestimmter, festlegbarer Dateien und Verzeichnisse.
  • Die Software läuft nur auf Client-Systemen.
  • Nicht zum Austausch von Dateien zwischen mehreren Personen geeignet.
  • Kein direkter Dateizugriff möglich.

E-Mail-Provider wie GMX (Top-Mail Tarif, 4,99 EUR/Monat, 1 Jahr Mindestvertragslaufzeit, 10GB Speicherplatz). Der Speicher lässt sich auch als eine Art Online-Festplatte nutzen. Bei GMX nennt es sich „MediaCenter“.

Vorteile:

  • Direkter Zugriff auf einzelne Dateien möglich.
  • Organisation in Verzeichnissen.
  • Per Freigabelinks zum Teilen von Dateien geeignet.

Nachteile:

  • Meist nur vergleichbar geringer Speicherplatz von wenigen GB verfügbar.
  • Zugriff häufig nur über Webinterface oder WebDAV.
  • In der Regel ist der Traffic begrenzt.

Spezielle File Hosting Services wie Amazon’s S3 (0,03 USD pro GB Speicherplatz im Monat zzgl. Datenübertragungspreise).

Vorteile:

  • Man zahlt nur für das, was man auch verbraucht.
  • Hohe Verfügbarkeit und Performance.
  • Fast beliebig skalierbar.

Nachteile:

  • Für Endverbraucher eher ungeeignet, da der Zugriff auf die Dateien über Programmierschnittstellen erfolgt. Für den Zugriff über das Dateisystem sind nur wenige Anwendungen verfügbar.
  • Eingeschränkte Zugriffsmöglichkeiten.

Fazit

Mit HiDrive vertritt Strato einen starken Onlinespeicher am Markt. Von 20GB bis 5TB bietet HiDrive mit verschiedenen Tarifen für jeden das richtige Paket. Und das zu günstigen Preisen ab 0,79 EUR/Monat. Sehr überzeugt haben mich als versierter Anwender die vielen zusätzlichen Zugriffsmöglichkeiten (mittlerweile nur noch gegen Aufpreis erhältlich), sowie das hohe Level an Datensichereit und Datenschutz. Der Serverstandort Deutschland garantiert schnellen Zugriff auf den Onlinespeicher sowie Datenschutz nach deutschem Gesetz. Seit Frühjahr 2016 verfügt die HiDrive-Software nun endlich auch über die Möglichkeit der automatischen Verzeichnissynchronisation à la Dropbox. HiDrive darf sich somit als umfangreiche und erstklassige Online-Festplatte/Cloudspeicher ansehen, und eignet sich sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden.

Hinweis: Strato startet immer wieder günstige Neukunden-Angebote, z.B. HiDrive die ersten sechs Monaten für 0 EUR (Partnerlink).

 


 

Update vom 08.04.2016
• Neuer Abschnitt zur neu hinzugekommenen Funktion „HiDrive Sync“
• Verschiedene Textanpassungen

Update vom 15.12.2015
• Preise und Konditionen der HiDrive Tarife aktualisiert
• Preise und Konditionen der Alternativen zur Online-Festplatte aktualisiert
• Textanpassungen, Korrekturen und teilw. neue Textabschnitte

Update vom 16.03.2011
• Preise und Konditionen der HiDrive Pakete aktualisiert
• Preise der Alternativen zur Online-Festplatte aktualisiert
• Werbelinks gekennzeichnet
• Kleinere Textänderungen
• Neues Aufschnur-Empfehlungsabzeichen

 

49 Kommentare

Joerg
23. März 2010 um 22:01 Uhr

Inwiefern soll eine Bandbreitenbegrenzung seitens Strato vorliegen? Selbst ein DSL 16000-Anschluss schafft im Upstream maximal Mbit/s. Inkl. Protokolloverhead sind da sowieso nicht viel mehr als 100kbyte/s drin…

@supporter24
23. März 2010 um 22:26 Uhr

Kann mich da nur anschließen: ich sichere vom server per rsync auf’s HiDrive. Hier komme ich sauber auf 6-10mbyte/s ! Die HiDrive-Server sind laut Aussage von Strato mit 100MBit/s am Netz, was der Wahrheit entspricht – siehe meine Datenraten.

Selbstverständlich hat man als Privatperson zu Hause in der Regel maximal 1MBit/s Upload, also wenn’s hochkommt 100-125kbyte/s. Das ist aber eben keine Beschränkung von Strato, sondern liegt am Anschluss 😉

Aufschnürer
24. März 2010 um 08:21 Uhr

Vielen Dank für eure Hinweise! Da habe ich nicht richtig nachgedacht. Hatte immer noch im Kopf, dass mit DSL 16000 höherer Upstream verfügbar ist. Werde den Artikel entsprechend korrigieren.

Joerg
24. März 2010 um 08:44 Uhr

Tja, leider ist der Upstream bei fast allen Privatprodukten elendiglich gering 🙁 Von daher sind Online-Backups oft eine anstrengende Sache…

Aufschnürer
24. März 2010 um 08:47 Uhr

Jap mit einem privaten DSL-Anschluss machen große Online-Backups nicht wirklich Spaß. Ich hatte ein Jahr lang Carbonite. Das Initial-Backup meines 18GB großen Datenbestands dauerte mehrere Wochen.

@supporter24
24. März 2010 um 10:11 Uhr

Japp, so eine Breitband-Offensive wäre mal toll. Bin grad am umziehen und ja: die neue Wohnung mache ich von der Verfügbarkeit von VDSL abhängig. 10MBit/s Upload – das wäre ein Traum… 🙂

Joerg
24. März 2010 um 15:53 Uhr

Nochmal ne dumme Frage: Was bedeutet eigentlich diese „Truecryptfähigkeit“? Bedeutet das, dass ich direkt im HiDrive einen Container anlegen kann und diesen als Laufwerk mittels Truecrypt ins System einbinden kann?

Aufschnürer
24. März 2010 um 19:32 Uhr

Ja genau, man kann TrueCrypt-Container entweder direkt im HiDrive erstellen lassen, oder lokal und dann hochladen (ich empfehle letzteres). Der TrueCrypt-Container lässt sich dann lokal einbinden. Allerdings sind die Zugriffe verständlicherweise deutlich langsamer. Und die Einbindung funktioniert auch nur, wenn der HiDrive als Netzlaufwerk per SMB/CIFS ins Dateisystem eingebunden ist.

Organisiert.info
24. März 2010 um 22:38 Uhr

Hallo,
sehr guter Testberichte. Hidrive gefällt mir auch sehr gut von den Funktionen und den Einbindungsmöglichkeiten. Jedoch kommmt es nicht an Dropbox heran, im produktiven und schnellen arbeiten. Ich hoffe sehr, dass Strato hier noch an der Geschwindigkeit arbeitet. Dann steht Hidrive als erste Wahl bei mir oben.

Aufschnürer
25. März 2010 um 15:04 Uhr

Ich habe das kostenlose Dropbox-Konto und könnte nicht behaupten, dass es sich damit wirklich schneller oder „produktiver“ Arbeiten lässt als mit HiDrive. Die Datenübertragungsrate ist auch an die Beschränkungen der DSL-Provider gebunden, und da die Dropbox-Server nicht in Deutschland stehen, dürfte die Performance darunter leiden. Dropbox ist auf jeden Fall eine intuitiv bedienbare, schnelle Lösung. Vor allem die Verschlüsselung auf den Servern gefällt mir sehr (wobei man ja nicht genau weiß, welche Hintertüren für die NSA gelassen wurden 😉 ).

Aber es gibt so ein paar Dinge, die mich an Dropbox einfach stören:
– Um auf seine Dropbox zugreifen zu können, muss erst eine spezielle Client-Software installiert werden.
– Sowohl Client-Software als auch Web-Interface gibt es nur in englischer Sprache.
– Die Client-Software lässt sich nicht passwort-schützen! Gerade wenn Dropbox z.B. auf einem Firmen-Arbeitsplatzrechner eingesetzt werden soll ist das nicht zu empfehlen.
– Die Server stehen außerhalb von Deutschland, das bedeutet: Schlechtere Performance und es gelten nicht die strengen Datenschutzbestimmungen Deutschlands.

Beim HiDrive hat man eben den Vorteil, selbst auswählen zu können, über welches Protokoll auf das Laufwerk zugegriffen werden soll. Alles was man dazu braucht, bringen die Betriebssysteme schon mit. Und preislich steht HiDrive auch besser da. Bei Dropbox kosten 100GB 15 €/Monat, bei HiDrive nur 3,90 €.

Marco
6. April 2010 um 10:16 Uhr

Hallo, weiß jemand, welche Möglichkeiten es bei HiDrive gibt, Backup-Daten zurückzuspielen? Geht das nur über das Webinterface? Im Webinterface habe ich bisher auch nur die Möglichkeit gefunden, mir einzelne Dateien bzw. Dateien *eines* Ordners (ohne Unterordner) zu holen. Ganze Ordner-Strukturen sind wohl nicht möglich?!

killerbees19
13. April 2010 um 23:48 Uhr

Netter Testbericht, hat ein paar meiner Fragen geklärt, die ich vor 5 Minuten an den Strato Support gesendet habe 😀

amauss
16. April 2010 um 12:44 Uhr

Hi,
ich benutze selber Strato HiDrive, habe aber bisher die Kombination von OpenVPN, SMB und Truecrypt (8GB Datei) noch nicht zum Laufen bekommen habe (Win7):
– OpenVPN und anschließend Netzlaufwerk per SMB einbinden funktioniert
– auf dem Netzwerklaufwerk sehe ich meine meine Truecrypt-Datei (daten.tc) und kann sie per Truecrypt mounten => sie wird zumindest bei Truecrypt mit einem Laufwerksbuchstaben angezeigt
– leider kann ich dann nicht auf das Laufwerk zugreifen… 🙁
Ideen? Danke!

Aufschnürer
17. April 2010 um 16:08 Uhr

@Marco: Anscheinend geht das bis jetzt wirklich nur über das Webinterface und auch nur für einzelne Dateien/Ordner. Habe zumindest keine andere Möglichkeit gefunden und auch in der Hilfe steht es nur so.

@amauss: Bei mir funktionierts, ebenfalls Win 7 per OpenVPN + SMB. Allerdings ist das alles andere als praxistauglich, die Reaktionszeiten sind elend lang. Es dauert allein schon mehrere Minuten bis der TrueCrypt-Container (4GB) als Laufwerk ins System eingebunden ist. Kopiervorgänge schnecken ebenfalls herum und beim Übertragen ganzer Verzeichnisse dauert es erstmal einige Zeit bis der Vorgang startet.

amauss
19. April 2010 um 14:23 Uhr

@Aufschnürer: Bei mir funktioniert die Kombination Win7+OpenVPN+SMB immer noch nicht… Allerdings klappt es reibungslos, wenn ich auf die Verbindungsverschlüsselung via OpenVPN verzichte – dies ist aber nicht der Idealzustand.
Hast Du eine Idee, woran dieses Verhalten liegen könnte?

Mal sehen, wann sich der Strato-Support mal meldet…

Ansonsten bin ich dabei, dropbox als Alternative auszuprobieren.

amauss
23. April 2010 um 14:05 Uhr

Das Problem mit meinem Zugriff auf einen Truecrypt Container via OpenVPN und SMB ist nun geklärt (oder zumindest eingegegrenz): Die voreingestellte Paketgröße ist zu groß für meinen DSL-Zugang… nachdem ich dies mit einem „mssfix 1200“ in der Konfigurationsdatei des Clients korrigiert hatte, konnte ich den Container mounten.

ABER: was passiert hier eigentlich mit VErbindungsabbrüchen? Naja, für meinen Bedarf scheint es nicht die richtige Anwendung zu sein…

Aufschnürer
23. April 2010 um 18:49 Uhr

@amauss: Danke für deine Rückmeldung und den Hinweis! Hilft bestimmt dem einen oder anderen. In der Tat finde ich diesen umständlichen Spagat mit TrueCrypt über SMB über OpenVPN ineffektiv, aufwändig und unperformant.
Wer ausschließlich große Mengen vertraulicher Daten sichern möchte, hat mit HiDrive nicht unbedingt das perfekte Produkt. Zumindest nicht, wenn man Wert darauf legt, dass die gesicherten Daten automatisch auf dem HiDrive verschlüsselt gespeichert werden.

TheBest
3. Mai 2010 um 10:13 Uhr

Habe lange Zeit überlegt, ob ich mich für einen Onlinespeicher bei Humyo oder STRATO entscheiden soll. Habe mich dann letztendlich für STRATO entschieden aufgrund der vielen angebotenen Protokolle und es ist ja auch ein paar Cent billiger.

Leider hatte ich den Fehler gemacht Humyo vorher kostenlos zu testen. Das geht bei Strato nicht. Das einbinden von Laufwerken ist bei STRATO schwieriger und nicht unbedingt alles geht (s.o. FritzBox). Das kopieren ist ungepuffert .. man muss ja damit rechnen, dass das ganze nicht innerhalb einer bestimmten Zeit fertig wird und dann fängt man wieder neu an?!. Bei Humyo macht das das smartDrive Laufwerk.

Das Webbasierende Frontend von STRATO ist grotten schlecht. Fängt schon damit an, dass ich meine Kundenummer nie weiß. Warum sollte ich die mir merken? Und dann muss ich mich übers Produkt etc. durchhangeln. Das ist mir zu kompliziert. Schon mal Humyo getestet?

STRATO habe ich bereits gekündigt und Vertrag mit Humyo abgeschlossen. Das weiß man was man hat. Guten Abend.

Aufschnürer
3. Mai 2010 um 11:41 Uhr

@TheBest: Ich kann deine Einwände nicht ganz nachvollziehen:

Was genau soll denn beim Einbinden des HiDrive-Laufwerks schwieriger sein? Zumal Strato dafür leicht verständliche und bebilderte Anleitungen anbietet. Selbst für Anwender mit geringer technischer Affinität sollte das Einbinden schnell gelingen. Der Unterschied zu anderen Backup-Diensten wie Dropbox, Mozy oder eben Humyo ist der, dass für das HiDrive keine eigene Client-Software angeboten wird, die das Einrichten des Laufwerks vornimmt. Dafür ist man beim HiDrive flexibler. Denn bei Humyo ist man auch wieder nebst Client-Software (Smart-Drive) auf Webdav als einzige Verbindungsmöglichkeit beschränkt.

Was deine Aussage zur ungepufferten Übertragung angeht: Bei kleineren Dateien ist das unkritisch. Zum Kopieren großer Dateien resp. Initialsicherung größerer Datenmengen benutzt man ohnehin besser (S)FTP. Ich habe so z.B. einen 4GB großen TrueCrypt-Container mit SmartFTP über Tage verteilt auf mein HiDrive hoch geladen. Mit einigen Pausen dazwischen, das ist kein Problem sofern der FTP-Client dies unterstützt.

Du bezeichnest das HiDrive Web-Interface als grottenschlecht – weil die Kundennummer nicht auf der Startseite prangert!? Wie oft benötigt man die schon? Du bewertest doch auch nicht das Cockpit eines BMW als grottenschlecht nur weil die Fahrgestellnummer nicht direkt neben dem Tacho eingraviert sondern im Motorraum zu finden ist…

Weißt du wirklich, was man mit Humyo hat? Auf den ersten Blick hört sich das Angebot gut an. Aber schon nach kurzen Recherchen stolpert man immer wieder über dieselben Benutzerbeschwerden (aktuell aus dem Jahr 2010):
– Unausgereifte Clientsoftware, neigt zum Absturz, benötigt auf einigen Rechnern viele Systemressourcen.
– Dateiübertragungen teilweise fehlerhaft, Rückspielen der Snapshots nicht immer möglich oder fehlerhaft; In manchen Fällen gingen sogar tausende Dateien verloren (z.B. beim Upgrade vom kostenlosen auf den Premium-Account). Da nutzt es einem auch nichts, wenn die Server in einem ehemaligen Banktresor für Goldbarren stehen…
– Kein Telefon-Support; Auch in Notfällen muss man sich gedulden, bis der E-Mail-Support innerhalb von 48 Stunden antwortet.

jue711
5. Mai 2010 um 14:34 Uhr

Hallo zusammen,

bin noch am überlegen und recherchieren hinsichtlich Hidrive.
Leier ist die Detailbeschreibung von Strato wie bei allen Produkten sehr dürftig.
Was ich allerdings aus den diversen threats rausgehört habe geht es hier immer um hoch und runterladen von Dateien!? Wie sieht es aber damit aus, den Hidrive tatsächlich auch als Netzlaufwerk zu nutzen und Dateien direkt von dort zu öffnen und zurückzuspeichern? Stichwort Verbindungssicherheit und Geschwindigkeit.
Kann man die Größe der Nutzeraccounts einstellen? Wie verhält es sich mit den Downloadlinks, kann man die auf Nutzer- und Öffentlichaccounts gleichermaßen einrichten?
Irgendwo habe ich aufgeschnappt, dass nur eine begrenzte Anzahl Dateien auf einmal übertragen werden können. Das würde doch bedeuten, dass die Anlage einer vorbereiteten Verzeichnisstruktur mit einigen Dutzend Unterverzeichnissen (Kopie des Ganzen auf den Hidrive) scheitern müßte!? Oder kann man ein Zipfile des Ganzen hochladen und dort auspacken? Laufen Kopieraktionen rein auf der Onlineplatte ab oder ist der Client da involviert und die DSL-Datenrate bremst das ab?

Grüsse!

Aufschnürer
6. Mai 2010 um 07:46 Uhr

@jue711:

Ob Netzlaufwerk per SMB oder Zugriff per FTP – so oder so erfolgt eine Kommunikation von deinem lokalen PC zu einem Server im Internet. Daten müssen hin- und wieder zurück geschickt werden. Man kann also durchaus von „Hoch- und Runterladen“ sprechen, selbst wenn HiDrive als Netzlaufwerk eingebunden wird. Trotzdem handelt es sich dann natürlich um ein echtes Netzlaufwerk, mit allen Möglichkeiten und Beschränkungen wie sonst auch.

Um deine erste Frage zu beantworten: Ja, man kann HiDrive auch als normales Netzlaufwerk via SMB einbinden. Du kannst Dateien direkt auf dem Netzlaufwerk öffnen/bearbeiten. Für eine verschlüsselte Übertragung tunnelt man die Verbindung mit dem kostenlosen OpenVPN. Man sollte jedoch bedenken, dass der Server ja nicht im LAN steht sondern das Internet dazwischen hängt. Je nach DSL-Speed und Dateigröße könnte das direkte Bearbeiten auf dem Server träge sein (siehe meinen Kommentar bezüglich TrueCrypt per SMB).

Zu deiner Frage bzgl. Größe der Nutzeraccounts: Der Speicherplatz kann beliebig auf die Nutzeraccounts verteilt werden (https://www.strato.de/faq/article/2037/So-teilen-Sie-Ihren-HiDrive-Speicherplatz.html).

Ja, die Freigabelinks lassen sich sowohl für Dateien im Nutzerverzeichnis wie auch im öffentlichen (public) Verzeichnis anlegen. Habe ich grad mal selbst getestet.

Ob nur eine begrenzte Anzahl von Dateien *gleichzeitig* hochgeladen werden kann, ist mir nicht bekannt. Ich vermute aber mal, dass auch hier die Grenze nicht von Strato sondern von den Netzwerkprotokollen gesetzt wird. Wenn du eine umfangreiche Verzeichnisstruktur mit vielen Dateien hochladen möchtest, so funktioniert das mit jedem Protokoll. Wobei SMB, soweit ich weiß, nur eine Datei gleichzeitig transportiert und somit sequenziell Stück für Stück abarbeitet. Bei (S)FTP kannst du auch mehrere Dateien parallel übertragen lassen (sofern der FTP-Client das unterstützt).

Welche Kopieraktionen meinst du? Wenn du eine lokale Datei auf das HiDrive kopierst, ist natürlich auch der Client bzw. die DSL-Leitung involviert. Wenn du allerdings ein Verzeichnis oder eine Datei innerhalb des HiDrive kopierst/verschiebst, passiert das rein auf dem Server, deine DSL-Leitung spielt da keine Rolle.

Ich hoffe, ich konnte weiter helfen 🙂

miwob
10. Mai 2010 um 16:55 Uhr

Hallo an alle,

ich benutze seit kurzem das STRATO HiDrive. Seit letzter Woche surfe ich über meinen Kabelfernsehanschluss. Seit dem kann ich aber nicht mehr via SMB ein Netzlaufwerk einbinden. Auch via VPN funtioniert es nicht. Stöpsel ich meinen Router zurück an den DSLer funktioniert es wieder. Wo könnte das Problem liegen?
Danke für eure Hilfe.

Gruß miwob

picknicker
6. Juni 2010 um 21:11 Uhr

Hallo Aufschnürer,

du sagtest weiter oben, dass du eine große Datei über mehrere Tage verteilt mit Smart FTP hochgeladen hast. Hat Resume da bei dir funktioniert? Hab das ganze gestern mit Filezilla machen wollen, da ging es nicht…..

lg, picknicker

Aufschnürer
7. Juni 2010 um 11:26 Uhr

@picknicker: Jap, mit dem Resume von SmartFTP hat es funktioniert. Eigentlich sollte es aber auch mit FileZilla funktionieren.

Buschihh
14. Juni 2010 um 13:29 Uhr

Moin auch.

Welch super Beschreibung. Bin „fast überzeugt“. Trotzdem eine letzte Frage an Euch: ist es möglich, einen Teil der Dateien so auf HiDrive abzulegen, dass sie nur dort und dann halt nur bei bestehender Internetverbindung abrufbar sind und einen anderen Teil der sich dann mit einem Verzeichnis auf der Festplatte synct, den ich dann auch offline nutzen kann (und bei nächster Verbindung ins Netz sich dann automatisch synct?)?
Einfacher Hintergrund meiner Frage: ich habe leider nur eine 80GB Festplatte im Rechner, die Platzt. Kann aber nicht wirklich viel davon vernichten. So würde ich mir gerne die 100GB Version nehmen und einen Teil meiner Daten dort ablegen, die ich nicht immer brauche und den Rest dann lokal auf dem Rechner haben, so dass ich auch im Zug (und da bin ich leider viel) auf die Datein zugreifen kann.

Vielen Dank.

LG, Buschihh

Buschihh
15. Juni 2010 um 07:52 Uhr

Ich noch einmal,

OK, der Teil meiner Frage, wie ich Daten nur entfernt ablegen und nur online aufrufen kann, habe ich mir selbst beantworten können. Durch ein einfaches Netzlaufwerk.

Aber hat jemand eine Idee, wie ich mir die Funktionalität von Dropbox mit HiDrive aufbauen kann? Offline Daten auf meiner Festplatte bearbeiten, die dann sofort beim online gehen aktualisiert werden?

Danke.
Buschihh

Aufschnürer
16. Juni 2010 um 18:45 Uhr

@Buschihh: Wieso Dropbox mit HiDrive nachbauen? Wenn die Funktionalität von Dropbox benötigt wird, ist halt Dropbox das Mittel der Wahl. HiDrive ist zwar auch für Backups geeignet, aber eben kein pures Datensicherungswerkzeug mit Offline-Bearbeitungsmöglichkeiten.

Buschihh
17. Juni 2010 um 07:15 Uhr

Danke für die Antwort. Ich bin nur auf der Suche nach einem Programm, dass die Dropbox ersetzen kann. Denn mir gefällt, dass die Strato Server in Deutschland stehen und zweitens ist der Preis der Dropbox das, was hinter. 19$ pro Monat und z.Z. nichts größeres.

Hast Du nie die Problematik erlebt, dass Du unterwegs warst und nicht auf Datein zugreifen konntest, weil die im Netz lagen? (z.B. in der Bahn, oder im Hotel ohne WLAN)

Ich suche halt einfach nach einem Stück Software, dass im Hintergrund läuft und ständig schaut, ob die Daten auf der Festplatte mit dem in der Wolke bei HiDrive übereinstimmen und wenn nicht, diese synchronisiert (am besten natürlich inkrementell)

Torsten
9. Juli 2010 um 19:47 Uhr

@Buschihh
Evtl wäre da doch ein „normales“ Online Backup besser. Man hat normalerweise alle Daten auf seinem Laptop, und wenn man mal etwas nicht hat, dann kann man es sich per Webinterface aus dem Online Storage holen.

Ansonsten bleibt ja noch die Möglichkeit auf die Daten, die im „Netz“ liegen über andere Protokolle zuzugreifen. Ein Home Server könnte alle Daten speichern und per SSH oder WinSCP hat man trotzdem Zugriff.

Mara Jünemann
16. August 2010 um 10:56 Uhr

Also wenn ich ehrlich bin, dann sehe ich den Nutzen eines solchen Online-Backups nicht. Interessant wird es doch erst um Dateien anderen zugänglich zu machen, aber maximal 20 Downloads im kleinsten Tarif sind ja nicht wirklich viel. Für jeden anderen Nutzen kann man sich einen USB-Stick oder eine kleine externe Festplatte anschaffen.

Aufschnürer
16. August 2010 um 15:06 Uhr

@Mara: Das Online-Backup hat einen entscheidenden Vorteil: Die Dateien werden extern (im Sinne von außerhalb der eigenen Wohnung) gespeichert, auf speziell gesicherten Servern. Denn was nützt das Backup auf USB-Stick oder externer Festplatte, wenn diese dann in der eigenen Wohnung verwahrt werden? Gegen höhere Gewalt wie Einbruch/Diebstahl, Überschwemmung etc. schützen externe Sicherungsmedien nicht. Außer man bringt diese nach jeder Sicherung an einen anderen sicheren Ort wie z.B. ein Bankschließfach. Aufwand und Kosten sprechen deshalb durchaus für ein Online-Backup, sofern man eine ernsthafte Datensicherung anstrebt.

Übersetzer Hamburg
19. August 2010 um 15:27 Uhr

Genau das is die Sache, wenn nämlich mal der Fall kommen sollte hat man immer noch seine Daten sicher. 😉

Tommie
26. August 2010 um 13:23 Uhr

Sorry, auch wenn du zu einem positiven Fazit kommst: Ich finde alles von Strato unter aller Kanone. Hatte vor Jahren dort extreme Probleme beim Webhosting und kenne auch Leute, die das noch heute haben. Strato ist so die ähnliche Liga wie 1und1. Viel Werbung und wenig dahinter.

Aufschnürer
27. August 2010 um 07:06 Uhr

Mein einziges Strato-Produkt bisher ist HiDrive, und damit hatte ich bis jetzt noch keine Probleme. Weder technisch noch sonst wie. Auch aus dem Bekanntenkreis keine Beschwerden. Deswegen kann ich da nicht viel dazu sagen. Vor Jahren ließ Service und Technik bei Strato wirklich noch zu wünschen übrig. Mittlerweile gehts eigentlich. Wo ich dir Recht geben muss ist 1und1. Da hört man ständig kritische Stimmen und auch meine Ex kam leider in die „1und1-Hölle“. 1und1 sollte dringend mal seine Politik überdenken.
Immerhin: Strato ist bei der aktuellen webhostlist.de Leserwahl für Webhosting auf Platz 5 gelandet.

Tobias
17. September 2010 um 01:14 Uhr

Ich weiß nicht. Irgendwie mag ich es nicht so Daten online zu speichern. ich brauche etwas handfestes. Ich versuche auch wenige Dinge, wie Rechnungen schreiben etc. ins web zu verlagern. Lieber habe ich einen heimischen PC und da alles drauf + Backup und dann läufts! Hatte damit auch noch nie Probleme.

Roberto
18. Oktober 2010 um 13:45 Uhr

DropBox: „Vor allem die Verschlüsselung auf den Servern gefällt mir sehr (wobei man ja nicht genau weiß, welche Hintertüren für die NSA gelassen wurden ).“

Stimm leider nicht: Die Daten sind bei Dropbox nicht verschlüsselt.

Jenka
28. Oktober 2010 um 12:02 Uhr

Hallo zusammen,

nutze seit einiger Zeit ebenfalls den HiDrive OnlineSpeicher mit TrueCrypt Container.
Habe folgende erfahrung gemacht, evt. kenn jemand sogar schon das Problem und kann mir weiterhelfen.

Habe über FileZilla 2 Container hochgeladen einen mit 1GB und den anderen mit 70GB (meine Leitung Down 20 Up 1 Mbit/s). Den einen der nur 1 GB groß ist kann ich ohne weiteres mounten und damit arbeiten. Aber den der 70GB gross ist kann ich zwar mounten aber nicht öffnen, win7 will die eingebundene Festplatte nicht öffnen und schägt vor diese zu formatieren. Kann mir nicht wirklich erklären woran das liegen kann. Beide Container sind im gleichen Format formatiert. Ansonsten finde ich Strato HiDrive super.

hf
1. Januar 2011 um 11:54 Uhr

hallo zusammmen,
sehr interessanter artikel. habe gestern auch das strato hidrive installiert und will das jetzt die nächsten wochen (mit truecrypt) austesten. habe auch schon dropbox probiert und bin eigentlich begeistert. lediglich die „nsa hintertürchen“ und dass man nicht so genau weiss wer dahinter stekt stört mich. daher habe ich mich jetzt für strato entschieden. was bei dropbox gut ist ist das synchronisieren und automatische aktualisieren offline/online. daher folgende idee: kann man ein dropbox account mit dateien, an denen man aktuell (ggf. mit mehreren personen) arbeitet auf einem hidrive netzlaufwerk speichern!? wenn alle user zugriff sowohl zu hidrive, als auch auf die dort liegende dropbox hätten müsste das doch klappen, oder!? viele grüsse hf

hf
1. Januar 2011 um 14:28 Uhr

hallo noch mal,
ich sehe gerade, dass es bei windows 7 eine synchronisation online/offline gibt. aktuell arbeite ich zwar noch mit xp, aber dafür würde ich der umstieg lohnen. dann könnte man das hidrive quasi sowohl online als auch offline nutzen (also wie bei dropbox)!?
das wäre ideal. hat jemand erfahrung damit!?
gruss
hf

Aufschnürer
2. Juni 2016 um 11:24 Uhr

Seit Anfang diesen Jahres gibt es die Desktop-Version tatsächlich auch mit Online-/Offline-Modus, wie bei Dropbox. Funktioniert bei mir 1A, bis jetzt habe ich noch keine Fehler entdecken können.
Gruß, Aufschnürer

Hendrik
9. Januar 2011 um 22:44 Uhr

Moin,
und danke für den guten Artikel. Ich teste grad das HiDrive und bin sehr positiv überrascht über die Übertragungsgeschwindigkeiten.

Zum Thema „Dropbox nachbauen“ oder ähnliches:
ich probiere grad das Synchronisieren von Ordnern auf verschiedenen Rechnern via Hidriva mit Teamdrive (teamdrive.de) als client. Der unschlagbare Vorteile dieser Kombination: Hidrive steht in Deutschland und unterliegt dem strengen deutschen Datenschutz, Teamdrive verschlüsselt alles mit PrivateKey bevor es ins HiDrive geladen wird und nur die authorisierten Clients auf den anderen Rechnern können die Dateien wieder entschlüsseln. Das ist noch viel sicherer als die Dropbox und gibt mir bei meinen Firmendaten ein gutes Gefühl.

Bernd
30. März 2011 um 18:07 Uhr

Hi,
ich habe mich kurzfristig für das CeBit-Angebot (100GB für 12 Monate für 1 Euro) entschieden um HiDrive zu testen.

Tja, die Uploadgeschwindigkeiten scheinen doch begrenzt zu sein…
Ich habe eine Uploadgeschwindigkeit von 5 MBit/s an meinem Anschluss, die ich sonst auch gut nutzen kann. HiDrive über SMB eingebunden bringt auch bei großen Dateien max. 102 kByte/s. Über FTP komme ich schon auf 300 kByte/s. Das interessante ist, wenn ich zwei ftp-Sessions und die smb-Session laufen lasse, komme ich zusammen auf knappe 700 kByte/s. So geht´s natürlich auch, aber die „Erstbestückung“ des HiDrive hätte ich mir schon mit max. zur Verfügung stehender Leistung gewünscht.

Bernie

Ralf
13. April 2011 um 19:39 Uhr

Hi,

wenn ich das richtig sehe, kann man zwar einzelne Dateien mit Hilfe eines Links anderen beschränkt zur Verfügung stellen, aber keine ganzen Ordner. Das ist sehr umständlich.

Ralf

Aufschnürer
2. Juni 2016 um 11:35 Uhr

Hallo Ralf,

doch, sowohl über die Weboberfläche als auch über die Desktop-Software lassen sich auch ganze Verzeichnisse teilen. Soweit ich weiß lassen sich jedoch Inhalte freigegebener Ordner nicht einzeln anpassen, sprich, entweder der gesamte Inhalt eines Verzeichnisses oder eben gar nichts.

Gruß, Aufschnürer

Ahmet
4. Juli 2011 um 18:24 Uhr

Hallo,
ich habe mal eine Frage an die Fachleute: Wie kann ich testen, welche Geschwindigkeit mein Strato Server wirklich zur Verfügung stellt. Es wurde mir zwar gesagt, dass 100MBit da sein sollen, will es aber gerne einmal testen.
Kann mir da einer helfen???
Danke!

Aufschnürer
2. Juni 2016 um 14:28 Uhr

Hallo Ahmet,

wahrscheinlich ist das gar nicht so einfach zu bewerkstelligen, eine störungsbereinigte Messung durchzuführen, da verschiedene Faktoren die tatsächliche Geschwindigkeit beeinflussen:

– Wie schnell ist die Anbindung des Rechenzentrums an das Internet?
– Wie schnell ist die Anbindung des Users an das Internet? (Viele vergessen dabei, dass die Upload-Geschwindigkeit beim haushaltstypischen ADSL-Anschluss deutlich geringer ist als die Download-Geschwindigkeit)
– Über welches Schnittstellenprotokoll werden die Dateien übertragen?
– Welches Betriebssystem kommt beim User zum Einsatz? Gibt es evt. noch störende Hintergrundprozesse auf dem PC, die die Internetleitung ebenfalls beanspruchen oder reglementieren?

Auf die Schnelle aber kannst du die Übertragungsgeschwindigkeit z.B. unter Windows mit dem kostenlosen Tool NetworkTrafficView nachmessen. Achte darauf, dass keine anderen Programme im Hintergrund laufen, die einen Traffic ins Internet erzeugen. Starte dann die Übertragung einer großen Datei auf den HiDrive und schaue dir nach 20-30 Sekunden die Übertragungsgeschwindigkeit (Data Speed) an. Filtere die Liste am besten, indem du per F7-Taste die Anzeige auf Einträge z.B. über 50 KB/s beschränkst.

NetworkTrafficView

Gruß, Aufschnürer

bert
13. Januar 2012 um 16:58 Uhr

ein Strato Server ist wirklich nützlich… das erinnert mich an alte zeiten

Michael Buhr
30. Mai 2016 um 13:21 Uhr

Warum in den Tests dieses Produkt so gut bewertet wird ist mir schleierhaft, das geht nicht mit rechten Dingen zu. HiDrive fand ich eine Katastrophe. Mac-Einbindung ist schlecht, der Service ist sehr langsam. Meine Daten auf die Dropbox hochzuladen hat 3 Tage gedauert, HiDrive war nach einer Woche noch nicht abgeschlossen. Geht gar nicht!

Aufschnürer
2. Juni 2016 um 11:39 Uhr

Kann ich nicht nachvollziehen, solcherlei Probleme sind bei mir nie aufgetreten. Ich konnte auf verschiedenen Windows 7 PCs in unterschiedlichen Netzen zwischen Dropbox und HiDrive keine eklatanten Geschwindigkeitsunterschiede feststellen. Ich vermute mal, dass die Implementierung unter Mac evt. nicht so gut ist wie unter Windows.

Gruß, Aufschnürer



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