Gute Gründe gegen Google Chrome

Noch spricht nicht viel für Google Chrome

Konkurrenz belebt das Geschäft, heißt es so schön. Man möchte den Auftritt von Googles Browser Chrome nun gut heißen oder auch nicht. Chrome mag eine richtungsweisende Entwicklung darstellen und hat durchaus seine Vorzüge. Doch ein Allheilmittel oder gar DIE Alternative für Internet Explorer und Firefox sehe ich leider noch nicht. Nach einer nur recht kurzen Testphase habe ich gute Gründe gefunden, die (momentan noch) gegen Google Chrome sprechen und mich weiterhin im Firefox-Lager verweilen lassen. Weiterlesen…

Google weitet heimlich Überwachung von Benutzeraktivitäten aus

Netzwerk Sphären

Google macht Benutzerverfolgung komplett

Wie ich beim Datenwachschutz-Blog erfahren habe, änderte Google letzte Woche sozusagen still und heimlich seine Datenschutzbestimmungen. Benutzeraktivitäten in Google-Diensten werden fortan als Serverprotokoll gespeichert. Dadurch werden die Aktivitäten nachvollziehbar und analysierbar gemacht. Begründet wird das Ganze natürlich aber anders. Die erweiterte Protokollierung soll nämlich zum Schutz der Anwender vor Phishing dienen.

Während neue Google-Dienste und Features natürlich mit großem Tamtam in die Welt geboren werden, erfahren “Kleinigkeiten” wie diese nur wenig Aufmerksamkeit. Lediglich im Google-Blog ist davon zu lesen, für eine offizielle Bekanntmachung recht dürftig. ZDNet berichtet dazu:

“Um Sie darüber hinaus vor Betrug, Phishing und anderem Fehlverhalten zu schützen, werden unter Umständen Ihre Interaktionen mit unseren Services erfasst. Derartige von uns erfassten Informationen dienen ausschließlich der Erkennung und Verhinderung von Betrugsversuchen oder anderem Fehlverhalten”, heißt es jetzt wörtlich in Googles Datenschutzerklärung. Über diese Neuerung informiert das Unternehmen seine Kunden aber nicht. Die Aktualisierung ist auch nicht gekennzeichnet. Offiziell wurde die Datenschutzerklärung zuletzt am 7. August 2008 geändert. (Quelle: zdnet)

Shmoogle – Google mit Zufallsprinzip

shmoogle

SEO-frei: Shmoogle lässt den Zufall entscheiden

Der Sinn von Suchmaschinen ist es, den Benutzern möglichst relevante Ergebnisse zu den gesuchten Begriffen zu liefern. Je weiter man in den Suchergebnissen nach hinten blättert, um so “unpassender” werden die gefundenen Inhalte. Soviel zur Theorie. Im Laufe der letzten Jahre jedoch sind verstärkt gewisse Mächte am Werk, die dieses Prinzip korrumpieren: Heerscharen von SEOnisten fallen über das Internet her, moderne Web-Söldner die Webseiten für Geld optimieren damit diese besser in den Suchmaschinen gelistet werden. Ob eine Seite nun wirklich relevant für einen bestimmten Suchbegriff ist, spielt fast keine Rolle mehr. Suchmaschinenoptimierer pushen auch unsinnigste Seiten zu einem Keyword. Besonders im kommerziellen Bereich ist das bemerkbar. Mit dem Ergebnis, dass die Anwender immer häufiger auf unerwünschte Suchergebnisse treffen. Die Suche nach Produktinformationen z.B. endet meistens im Preisvergleichs-Nirwana. Gut gelistet werden schon lange nicht mehr nur die Seiten mit relevanten Inhalten, sondern die best-optimierten Seiten mit starken Verlinkungsnetzwerken.

Und hier betritt Shmoogle die Bühne. Shmoogle bedient sich dabei der Suchergebnisse von Google. Bevor die Ergebnissliste ausgegeben wird, zerstört Shmoogle die Hierarchie von Google und ordnet die Liste neu – der Algorithmus heißt Chaos. Dadurch steigt die Chance, dass auch “verborgene Schätze” entdeckt werden, die sonst vielleicht erst auf Seite 53 zu finden wären. Unterstrichen wird das Konzept mit dem Leitspruch “All results are equal” (Alle Ergebnisse sind gleichwertig). Shmoogle ist eine Idee der Künstlerin Tsila Hassine, die das Projekt bereits 2004 online stellte. Man war bei Google über diesen “Störenfried” zunächst nicht erfreut, was einige Zeit lang mit einer Blockade geahndet wurde. Mittlerweile ist das Angebot wieder erreichbar, aufgrund der hohen Zugriffszahlen jedoch teilweise recht langsam. Trotzdem, Shmoogle zeigt, wie es auch geht und ist definitiv einen Bookmark wert.

Piwik – DIE Open Source Alternative für Google Analytics

Piwik Demo

Umfangreich, Web 2.0, einfach, kostenlos - Das ist Piwik!

Ich möchte meinen Lesern heute ein kostenloses Webanalyse-Tool vorstellen. Es hört auf den Namen Piwik und ist der offizielle Nachfolger von phpMyVisites. Die Entwickler sehen Piwik als DIE Alternative zu Google Analytics – und da haben sie Recht. Es ist schnell und einfach installiert, bietet vielfältige Auswertungen mit ansprechenden Flashgrafiken und wird zudem noch als Open Source angeboten. Für WordPress gibt es auch das Plugin Piwik Analytics, welches den Scriptblock automatisch in das verwendete Theme einbindet. Damit Piwik funktioniert, wird PHP 5.1+ und MySQL benötigt.

Was macht Piwik so besonders gegenüber anderen Webanalyse-Tools wie z.B. Google Analytics?

  • Umfangreiche Statistiken
  • Erweiterbar durch Plugin-System
  • Ansehnliche Flashgrafiken/-animationen ganz im Web 2.0 Stil
  • Die einzelnen Statistik-Module können in eine Seite eingebunden werden
  • Vollständig anpassbare Benutzeroberfläche (Dashboard) dank Widgets
  • Daten bleiben auf dem eigenen Server und können über eine offene API (xml, json, php, csv) zur weiteren Verarbeitung ausgelesen werden
  • Kostenlos / Open Source

Alle wichtigen Links zu Piwik: