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WLAN mit Grafikkarte hacken

Keine Sicherheit mehr bei WPA2-verschlüsselten Drahtlosverbindungen

Wer im WLAN unterwegs ist, sollte keine unverschlüsselte Verbindung nutzen. Und mittlerweile hat es sich auch herum gesprochen, dass WEP keinen Schutz bietet, da es innerhalb weniger Sekunden geknackt werden kann. Deswegen war nun lange Zeit WPA bzw. WPA2 das Maß aller Dinge. Bis jetzt. Denn russischen IT-Sicherheitsexperten ist es gelungen, ein Verfahren zum Cracken von WPA2-Passworten zu entwickeln – und das mit vertretbarem Zeitaufwand. Ausgerechnet die Beschleunigung moderner Grafikkarten sorgt hierbei für einen enormen Geschwindigkeitsvorteil bei der Brute-Force-Attacke.

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Das russische Unternehmen ElcomSoft bietet das passende Tool DPR, mit dessen neuer Version die Grafikkartenbeschleunigung moderner nVidia-Grafikkarten genutzt werden kann. Es ist die Rede von einer bis zu 10.000-mal schnelleren „Passwort-Wiederherstellung“ (offiziell sieht sich ElcomSoft nicht als Vertreiber von Hacker-Tools). Damit dürfte die heutige Standard-WLAN-Verschlüsselung WPA2 als nicht mehr sicher eingestuft werden. Vor allem für Firmen aber auch im privaten Bereich erhöht das die Notwendigkeit zum Einsatz von VPN-Tunnel.

 

3 Kommentare

nastorseriessix
19. Oktober 2008 um 15:53 Uhr

VPN-Tunnel oder dergleichen sollte man schon einsetzten, oder gleich auf W-Lan im Heimbereich verzichten. WEP und WPA2 waren schon vor diese, RussenTool unsicher, da gibt es besser Lösungen für die Netzwerksicherheit!

Aufschnürer
19. Oktober 2008 um 17:49 Uhr

Auf WLAN verzichten ist vor allem im geschäftlichen Umfeld anzuraten. Mit Ausnahme natürlich auf Geschäftsreisen mit dem Notebook. Aber an festen Firmenstandpunkten sollte man nicht auf drahtlose Kommunikationswege setzen.



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