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Strato HiDrive im Test

Der Internetdienstanbieter Strato offeriert neben Webspace und Servern seit vielen Jahren auch seinen Cloud-Speicher „HiDrive„. Die ursprüngliche Version des Artikels, den ihr gerade lest, stammt aus dem Jahr 2010. Bereits davor nutzte ich HiDrive als Endkunde – und das bis heute. Ich konnte also durchaus schon einiges an Erfahrungen mit diesem Cloud-Service sammeln, und bin nach wie vor von HiDrive überzeugt. Dieses Review ist übrigens nicht gesponsert, und ich stehe zum aktuellen Zeitpunkt auch sonst in keinerlei Geschäftsbeziehungen zu Strato (außer natürlich, dass ich selbst zahlender Endkunde bin). In diesem Artikel erfahrt ihr, was HiDrive zu bieten hat, welche Alternativen es gibt, und weshalb ich euch HiDrive als Cloud-Speicher empfehle.

Was ist eine Online-Festplatte und wozu sollte ich das brauchen?

Spricht man heute überhaupt noch von „Online-Festplatte“? Und wem müsste man heute überhaupt noch den Nutzen von Cloud-Speicher erklären? Die Kapitelüberschrift ist noch von der Ursprungsversion aus dem Jahr 2010 übernommen. Ich habe die alte Überschrift ganz bewusst so belassen, denn ich finde es interessant, wie sich nicht nur die Technik an sich sondern auch das (Selbst-)Verständnis dafür im Laufe eines Jahrzehnts ändern kann.

Aber zurück zum Thema. Einfach gesagt handelt es sich bei Cloud-Speicher um Speicherplatz auf einem entfernten Gerät, das über das Internet erreichbar ist. Dateien/Daten werden von einem Gerät über das Internet auf den Server eines Cloud-Anbieters hochgeladen. Diese Dateien/Daten können dann prinzipiell durch jedes beliebige Gerät von überall auf der Welt aus abgerufen werden. Das macht Cloud-Speicher zu einer idealen Lösung für verschiedenste Einsatzzwecke, unter anderem:

  • Dateien anderen zum Download zur Verfügung stellen
  • Online Datensicherungen / Geräte-Backups
  • Über das Internet mit Kollegen/Freunden im Team an denselben Dateien arbeiten

Ich selbst nutze HiDrive zum Beispiel, um…

  • …Zugriff auf bestimmte Dateien von all meinen Geräten (PC/Laptop/Smartphone) aus an verschiedenen Standorten zu haben.
  • …Dateien wie z.B. Fotos „on-the-go“ zwischen Smartphone und PC zu übertragen.
  • …regelmäßige Datensicherungen des Aufschnur-Blogs anzulegen.
  • …Freigabeordner zu erstellen, in die mir jemand Dateien hochladen kann, ohne selbst HiDrive-Kunde zu sein oder einen Strato-Account zu haben.

Was kann HiDrive?

Zusammengefasst bietet HiDrive zuerst einmal natürlich dieselben grundlegenden Funktionen eines Cloud-Speichers, wie man sie auch von anderen großen Anbietern kennt. Sprich, Daten online zentral an einem Ort speichern, verschlüsselte Datenübertragung und -speicherung, Zugriff auf die Daten via Client-Software und Webanwendung im Browser, Daten mit anderen zur gemeinsamen Bearbeitung teilen, Daten per Freigabelinks für andere zum Download zur Verfügung stellen (optional mit Passwortschutz und Zeitbeschränkung), usw.

Es gibt viele Zugriffsmöglichkeiten auf den Cloud-Speicher des HiDrive. Zum Beispiel via Desktop-Software (Windows, Mac), Mobile Apps (Android, iOS, Windows Phone, Windows) sowie direkt über die Webanwendung mit jedem beliebigen Browser. Darüber hinaus gibt es optional auch die Möglichkeit, über etablierte Protokolle wie SFTP, SMB oder WebDAV auf den HiDrive zuzugreifen (siehe Kapitel „Zusatzfunktionen“).
Ich erinnere mich dunkel daran, dass es die HiDrive-Software damals auch für Linux gab. Die hat man mittlerweile wohl vom Markt genommen, weshalb Linux-User zumindest nicht die automatische Ordner-Synchronisation nutzen können. Der Zugriff auf HiDrive ist unter Linux aber weiterhin über die Webanwendung sowie über die zusätzlichen Protokolle möglich.

Am häufigsten wird HiDrive wahrscheinlich mit der Ordner-Synchronisation verwendet, wie man es z.B. auch von Dropbox kennt: Man wählt dazu ein lokales Verzeichnis auf dem Gerät aus, und fortan findet automatisch eine Synchronisation zwischen dem lokalen Ordner und dem HiDrive in der Cloud statt. Erstellt ihr lokal eine neue Datei oder einen neuen Ordner in diesem Verzeichnis, oder ändert etwas am Inhalt, so wird das erstellte oder geänderte Objekt anschließend auch online im HiDrive verfügbar sein – und umgekehrt. Und damit potentiell auch auf weiteren beliebigen Geräten, die Zugriff auf diesen HiDrive haben. Bestimmte Verzeichnisse/Daten habe ich so auf verschiedenen Geräten an unterschiedlichen Standorten immer synchron verfügbar.

Eine wichtige Funktion bei Cloud-Speicher ist das Teilen und Freigeben von Inhalten. Auch das

Nicht unerwähnt bleiben sollte der hohe Sicherheitsstandard der zertifizierten und TÜV-geprüften Rechenzentren von Strato. Der Anbieter wirbt mit „100% Serverstandort Deutschland“, sowie DSGVO-konformer Speicherung – Ein großer Pluspunkt gegenüber anderen, internationalen Cloud-Anbietern wie Microsoft oder Dropbox. Auch wenn diese mittlerweile ebenfalls für deutsche User die Umsetzung der DSGVO anstreben müssen, bezweifle ich persönlich, dass der Datenschutz und generell die Vertrauenswürdigkeit (Stichwort Inhaltsanalyse, Marketing und Backdoors) bei anderen Anbietern so gut ist wie bei Strato.

Strato unterstützt die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Diese lässt sich separat für das Strato-Kundenkonto und jeden HiDrive-Nutzer einzeln aktivieren. Allerdings wird aktuell nur eine einzige 2FA-Methode angeboten, nämlich via Authenticator-App. Für das Strato-Kundenkonto können immerhin mehrere Geräte zur Authentifizierung angelegt werden, nicht aber für die einzelnen HiDrive-Benutzer. Es wäre wünschenswert, wenn Strato optional noch weitere 2FA-Methoden wie E-Mail und FIDO-Stick anbieten würde, und unabhängig davon auch einen Wiederherstellungscode bereitstellen würde, um im Notfall wieder an sein Konto zu gelangen.

Mehr als einfach nur Cloud-Speicher – Die Zusatzfunktionen

Strato wartet für HiDrive noch mit einigen zusätzlichen Funktionen auf, die nicht jeder Cloud-Anbieter zur Verfügung stellt. Einige davon sind kostenlos bereits in jedem HiDrive-Paket enthalten, andere Funktionen sind kostenpflichtige Zusatzleistungen, die man bei Bedarf hinzubuchen kann.

Wer die Wahl hat…

Strato bietet das sog. Protokollpaket an. Damit hat man optional erweiterte Zugriffsmöglichkeiten über Protokolle wie (S)FTP, SMB/CIFS, WebDAV, rsync oder Git. Das dürfte vor allem für versierte Anwender interessant sein. So lasse ich z.B. automatisch regelmäßig die Datenbank und Dateien von aufschnur.de via SFTP in einen separaten Benutzerbereich meines HiDrive sichern. Auch könnt ihr so euren HiDrive unter Windows als Netzlaufwerk einbinden. Die einzelnen Protokolle lassen sich optional deaktivieren, falls ihr sie nicht braucht – und das auch individuell für jeden Benutzer eines HiDrive-Pakets. Das Deaktivieren nicht benötigter Protokolle erhöht die Sicherheit bzw. verringert Angriffsflächen.
Früher war das Protokollpaket immer eine kostenpflichtige Zusatzleistung. Mittlerweile scheint es eine kostenfreie Inklusivfunktion zu sein. Allerdings ist das zum jetzigen Zeitpunkt, da ich diese Zeilen schreibe, für mich nicht eindeutig ersichtlich. Wenn man aktuell einen Blick auf die HiDrive Produktseiten wirft, wird bei sämtlichen Tarifen (Consumer und Business) das Protokollpaket als „inklusive“ beworben. Kostenpflichtige Erweiterungen werden normalerweise als „optional“ angegeben. In den FAQ jedoch steht an verschiedenen Stellen, dass die Zusatzprotokolle nicht in jedem HiDrive Paket als Inklusivleistung zur Verfügung stehen. Und auch in meinem Strato Kundenkonto könnte ich anscheinend das Protokollpaket kostenpflichtig hinzubuchen, obwohl es in meinem HiDrive Paket bereits inklusive ist. Das ist für mich als Kunde recht intransparent, oder vielleicht stelle ich mich auch nur blöd an.

 

Medienupload

Es ist auch möglich, Dateien von externen Datenträgern automatisch in den HiDrive-Ordner hochladen zu lassen, sobald z.B. ein USB-Stick angeschlossen und erkannt wurde. So könnte man z.B. nach einer Foto-Session die Speicherkarte am Laptop anschließen, und die neuen Bilder werden selbsttätig in den festgelegten HiDrive-Ordner importiert/hochgeladen. Auch lassen sich neue Bilder und Videos auf dem Smartphone direkt in den HiDrive uploaden.

Geräte-Backup

Eine der kostenpflichtigen Zusatzleistungen ist das Geräte-Backup, womit eine Datensicherung für ein Endgerät eingerichtet werden kann. Frei festlegbare Ordner eines Geräts werden dann manuell oder nach einem Zeitplan in den HiDrive gesichert. Unter Windows lassen sich alle Dateitypen sichern, unter Android, iOS und Mac immerhin Fotos, Videos, Musik (nur Android), Kontakte und Kalender. Das Geräte-Backup dürfte vor allem für mobile Geräte interessant sein. Die Wiederherstellung der Daten ist unabhängig vom Gerät und Betriebssystem möglich.

Dokumente scannen mit dem Smartphone

Eine der Funktionen, die ich selbst nur selten nutze, die aber gelegentlich durchaus praktisch sein kann, ist die Handy Scan-Funktion. Mit der HiDrive App lassen sich unter Android und iOS Dokumente einscannen, welche automatisch in den HiDrive-Speicher hochgeladen werden. Das Besondere: Optional lässt sich die Texterkennung (OCR) verwenden, wodurch die daraus entstehende PDF-Datei durchsuchbar wird.

Dokumente scannen und als durchsuchbare PDF im HiDrive speichern

Dateien per E-Mail hochladen

Uploads per E-Mail

Ende-zu-Ende Verschlüsselung

Ebenfalls eine optionale, kostenpflichtige Zusatzleistung ist die Ende-zu-Ende Verschlüsselung. Damit werden die Daten im lokalen HiDrive vor dem Upload in die Cloud verschlüsselt. Es handelt sich dabei um eine Zero-Knowledge-Verschlüsselung, das heißt, ausschließlich ihr kennt den privaten Schlüssel, mit welchem die Daten verschlüsselt wurden und wieder lesbar gemacht werden können. Selbst wenn sich nun jemand physisch Zugriff auf das Rechenzentrum verschaffen würde, oder an eure HiDrive-Zugangsdaten gelangen würde – ohne den privaten Schlüssel bleiben die verschlüsselten Inhalte unlesbar für Dritte. Das bedeutet aber auch, solltet ihr euren privaten Schlüssel einmal verlieren, sind die verschlüsselten Daten für immer futsch. Nicht einmal Strato könnte euch dann noch dabei helfen, wieder an eure Dateien zu gelangen. Die Ende-zu-Ende Verschlüsselung funktioniert nur über die Windows-Software, auf mobilen Geräten kann der private Schlüssel per QR-Code in die mobile App importiert werden, um so auf die verschlüsselten Inhalte zugreifen zu können.

API und NAS-Anbindung

Wahrscheinlich eher für den gewerblichen Einsatz interessant ist die hauseigene RESTful web API von Strato, mit der sich HiDrive in eigene Software integrieren lässt. Außerdem gibt es eine HiDrive App für NAS (u.a. für QNAP und Synology), womit sich Daten zusätzlich zur Speicherung auf dem NAS parallel auch noch in den HiDrive hochladen lassen.

Zusätzliche Benutzer

Ihr könnt sowohl in den Business- als auch in den Consumer-Tarifen weitere Benutzer hinzubuchen. Der große Vorteil bei mehreren Benutzern: Jeder hat seine eigenen Zugangsdaten und seinen eigenen, privaten Bereich, sowie gemeinsame Bereiche auf die alle Benutzer des HiDrive Pakets zugreifen können. Das macht es nicht nur für kleine Teams oder Familienverbände praktisch, sondern auch, wenn ihr als einzelne Person verschiedene Anwendungen mit eurem HiDrive bedienen möchtet, die aber technisch voneinander getrennt sein sollen.
So habe ich zum Beispiel ein HiDrive Paket mit mehreren Nutzern, wobei ein Nutzer für die klassische Ordner-Synchronisation verwendet wird, ein anderer Nutzer für das Backup meiner Website. Beide haben jeweils ihren eigenen, separaten Datenbereich, können nicht auf die Inhalte der anderen Nutzer zugreifen und haben auch eigene Zugangsdaten. Selbst im Falle eines erfolgreichen Cyberangriffs auf eines der Nutzerkonten wären nicht gleich alle Konten/Daten betroffen, sondern nur die des kompromittierten Nutzerkontos.

Und was kostet der Spaß? Die HiDrive Tarife

Die Tarife und Leistungen ändern sich natürlich von Zeit zu Zeit, weshalb die Angaben in diesem Kapitel nur eine Momentaufnahme darstellen. Die Preise gebe ich jeweils mit Schrägstrich getrennt an, je nach Vertragslaufzeit (zwölf Monate / ein Monat), also z.B. 5 EUR/6,50 EUR.

Mit einem Speicherplatz von 250 GB bis 10 TB dürften die meisten Anwender ausreichend versorgt sein. Der Traffic ist inklusive, man zahlt also nichts extra für Datentransfers. Das ist heute aber i.d.R. Standard, außer bei Objektspeicher wie S3. Vor zehn Jahren gab es noch ein „Mini-Paket“ mit 20 GB Speicherplatz für 0,89 EUR monatlich, welches aus meiner Sicht die ideale und sehr günstige Lösung für Gelegenheitsnutzer darstellte. Mittlerweile enthält der kleinste Tarif 250 GB Speicherplatz und kostet 3 EUR/5,50 EUR pro Monat.

Es gibt zwei Tarif-Gruppen, Consumer und Business. Ihr könnt natürlich beide sowohl privat als auch gewerblich nutzen, sie unterscheiden sich lediglich in den bereitgestellten Funktionen und Leistungen. Die Consumer-Tarife sind für Einzel- bzw. Privatanwender ausgelegt, und beinhalten jeweils immer nur einen einzigen Benutzer pro HiDrive-Paket. Die Business-Tarife zielen auf kleinere Teams und beinhalten zwischen 5 bis 20 Benutzer, je nach Paket. In beiden Tarif-Gruppen lassen sich weitere Benutzer hinzubuchen. In den Consumer-Paketen allerdings nur gestaffelt in Fünfer-Schritten (also mindestens 5 zusätzliche Benutzer für insgesamt 9 EUR pro Monat). In den Business-Paketen können auch einzelne Benutzer für 2 EUR pro Benutzer und Monat hinzugebucht werden.
Die Consumer-Tarife enthalten 250 GB bis max. 3 TB Speicherplatz. Wie vorhin schon erwähnt, bekommt man das kleinste Paket mit 250 GB für 3 EUR/5,50 EUR pro Monat. Das größte Consumer-Paket mit 3 TB Speicherplatz kostet aktuell 18 EUR/22 EUR pro Monat. Die Business-Tarife fangen bei 15 EUR/20 EUR pro Monat an, welcher 1 TB Speicherplatz und 5 Nutzer beinhaltet. Das größte Business-Paket mit 10 TB Speicherplatz und 20 Nutzer kostet 100 EUR/110 EUR pro Monat.

Etwas meckern muss ich allerdings über die nicht mehr zeitgemäße Einrichtungsgebühr von 10 EUR, die anfällt, wenn man sich für eine Vertragslaufzeit von einem Monat statt 12 Monate entscheidet. In diesem Fall ist der monatlich zu zahlende Grundpreis doch ohnehin höher, also weshalb soll man nochmal 10 EUR oben drauf zahlen? Die Antwort ist offensichtlich: Kundenbindung. Der Kunde soll dazu bewegt werden, sich für die längere Vertragslaufzeit zu entscheiden, um sich die Kosten der „Einrichtungsgebühr“ zu sparen. Die Einrichtungsgebühr für die kürzere Vertragslaufzeit ist sicher kein K.O.-Kriterium, trotzdem sollte es erwähnt sein.

Einige Zusatzleistungen sind optional zubuchbar, in der Regel für 2 EUR pro Monat. Das gilt z.B. für das Geräte-Backup (pro Gerät), für die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und für jeden zusätzlichen Benutzer eines HiDrive-Pakets. Wenn das Protokoll-Paket nicht im HiDrive-Tarif enthalten ist, kann es für 7 EUR pro Monat aktiviert werden. Es gibt noch eine abgespeckte Version für 4 EUR im Monat, die aber lediglich WebDav und SMB enthält.

Ich finde die Preisgestaltung der HiDrive-Pakete insgesamt angemessen und fair. Den Vergleich mit anderen großen Anbietern muss HiDrive sicher nicht scheuen. So bekommt man beim HiDrive z.B. 1 TB Speicherplatz schon ab 7,50 EUR pro Monat. In der MagentaCLOUD der Telekom werden dafür 9,95 EUR pro Monat fällig. Bei Dropbox fangen die kostenpflichtigen Tarife erst bei 2 TB Speicherplatz an, mit 9,99 EUR pro Monat. Für Gelegenheitsnutzer, die mit deutlich weniger Speicher auskommen, gibt es da mehr Auswahl, teils sogar kostenlos (aber immer daran denken: „gratis“ ist meistens nicht umsonst). Strato’s kleinstes HiDrive-Paket mit 250 GB Speicherplatz kostet ab 3 EUR im Monat. In der MagentaCLOUD gibt es den kleinsten Tarif mit 100 GB Speicherplatz für 1,95 EUR pro Monat. Ebenso Microsoft’s OneDrive mit 100 GB für 2 EUR pro Monat, oder sogar 5 GB kostenlos. Ebenso Google Drive bzw. Google One mit 15 GB (kostenlos), 100 GB (1,67 EUR pro Monat) und 200 GB (2,50 pro Monat). Bei Anbietern bekannter Datenkraken wie Google, Dropbox und Microsoft bleibt halt die Vertrauensfrage…

Übrigens gibt oder gab es zumindest bisher immer mal wieder Sonderangebote bzw. Specials mit besonderen Konditionen. Wenn man es nicht eilig hat mit der Bestellung, lohnt es sich, auf ein solches Special zu warten. Ich habe so zum Beispiel ein 250 GB Special für 3 EUR pro Monat ergattern können, wobei das Paket gleich fünf statt nur einen HiDrive-Benutzer beinhaltet. Normalerweise müsste man dafür noch zusätzlich 8 EUR pro Monat berappen. Die Preise der Specials sind zum aktuellen Zeitpunkt dauerhaft, werden also nicht irgendwann nach einer „Testphase“ angehoben oder dergleichen.

Meine Erfahrungen mit HiDrive

A

Fazit

Mit HiDrive vertritt Strato einen starken Cloud-Speicher am Markt. Von 250 GB bis 10 TB Speicherplatz bietet HiDrive mit verschiedenen Tarifen für jeden das richtige Paket. Und das zu fairen Preisen ab 3 EUR/Monat. Sehr überzeugt haben mich als Power-User die zusätzlichen Zugriffsmöglichkeiten durch das Protokollpaket, sowie das hohe Level an Datensicherheit und Datenschutz. Der Serverstandort Deutschland garantiert schnellen Zugriff auf den Onlinespeicher sowie Datenschutz nach DSGVO. HiDrive darf sich somit als umfangreicher und erstklassiger Cloud-Speicher ansehen, und eignet sich sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden mit kleinen bis mittelgroßen Teams.

 


 

Update vom 03.05.2022
• Umfangreiche Textanpassungen, Korrekturen und teilweise Zusammenfassungen und Neustrukturierungen von Kapiteln
• Preise und Konditionen der HiDrive Tarife aktualisiert
• Werbe-/Partnerlinks entfernt

Update vom 08.04.2016
• Neuer Abschnitt zur neu hinzugekommenen Funktion „HiDrive Sync“
• Verschiedene Textanpassungen

Update vom 15.12.2015
• Preise und Konditionen der HiDrive Tarife aktualisiert
• Preise und Konditionen der Alternativen zur Online-Festplatte aktualisiert
• Textanpassungen, Korrekturen und teilw. neue Textabschnitte

Update vom 16.03.2011
• Preise und Konditionen der HiDrive Pakete aktualisiert
• Preise der Alternativen zur Online-Festplatte aktualisiert
• Werbelinks gekennzeichnet
• Kleinere Textänderungen
• Neues Aufschnur-Empfehlungsabzeichen

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49 Kommentare

Joerg
23. März 2010 um 22:01 Uhr

Inwiefern soll eine Bandbreitenbegrenzung seitens Strato vorliegen? Selbst ein DSL 16000-Anschluss schafft im Upstream maximal Mbit/s. Inkl. Protokolloverhead sind da sowieso nicht viel mehr als 100kbyte/s drin…

@supporter24
23. März 2010 um 22:26 Uhr

Kann mich da nur anschließen: ich sichere vom server per rsync auf’s HiDrive. Hier komme ich sauber auf 6-10mbyte/s ! Die HiDrive-Server sind laut Aussage von Strato mit 100MBit/s am Netz, was der Wahrheit entspricht – siehe meine Datenraten.

Selbstverständlich hat man als Privatperson zu Hause in der Regel maximal 1MBit/s Upload, also wenn’s hochkommt 100-125kbyte/s. Das ist aber eben keine Beschränkung von Strato, sondern liegt am Anschluss 😉

Aufschnürer
24. März 2010 um 8:21 Uhr

Vielen Dank für eure Hinweise! Da habe ich nicht richtig nachgedacht. Hatte immer noch im Kopf, dass mit DSL 16000 höherer Upstream verfügbar ist. Werde den Artikel entsprechend korrigieren.

Joerg
24. März 2010 um 8:44 Uhr

Tja, leider ist der Upstream bei fast allen Privatprodukten elendiglich gering 🙁 Von daher sind Online-Backups oft eine anstrengende Sache…

Aufschnürer
24. März 2010 um 8:47 Uhr

Jap mit einem privaten DSL-Anschluss machen große Online-Backups nicht wirklich Spaß. Ich hatte ein Jahr lang Carbonite. Das Initial-Backup meines 18GB großen Datenbestands dauerte mehrere Wochen.

@supporter24
24. März 2010 um 10:11 Uhr

Japp, so eine Breitband-Offensive wäre mal toll. Bin grad am umziehen und ja: die neue Wohnung mache ich von der Verfügbarkeit von VDSL abhängig. 10MBit/s Upload – das wäre ein Traum… 🙂

Joerg
24. März 2010 um 15:53 Uhr

Nochmal ne dumme Frage: Was bedeutet eigentlich diese „Truecryptfähigkeit“? Bedeutet das, dass ich direkt im HiDrive einen Container anlegen kann und diesen als Laufwerk mittels Truecrypt ins System einbinden kann?

Aufschnürer
24. März 2010 um 19:32 Uhr

Ja genau, man kann TrueCrypt-Container entweder direkt im HiDrive erstellen lassen, oder lokal und dann hochladen (ich empfehle letzteres). Der TrueCrypt-Container lässt sich dann lokal einbinden. Allerdings sind die Zugriffe verständlicherweise deutlich langsamer. Und die Einbindung funktioniert auch nur, wenn der HiDrive als Netzlaufwerk per SMB/CIFS ins Dateisystem eingebunden ist.

Organisiert.info
24. März 2010 um 22:38 Uhr

Hallo,
sehr guter Testberichte. Hidrive gefällt mir auch sehr gut von den Funktionen und den Einbindungsmöglichkeiten. Jedoch kommmt es nicht an Dropbox heran, im produktiven und schnellen arbeiten. Ich hoffe sehr, dass Strato hier noch an der Geschwindigkeit arbeitet. Dann steht Hidrive als erste Wahl bei mir oben.

Aufschnürer
25. März 2010 um 15:04 Uhr

Ich habe das kostenlose Dropbox-Konto und könnte nicht behaupten, dass es sich damit wirklich schneller oder „produktiver“ Arbeiten lässt als mit HiDrive. Die Datenübertragungsrate ist auch an die Beschränkungen der DSL-Provider gebunden, und da die Dropbox-Server nicht in Deutschland stehen, dürfte die Performance darunter leiden. Dropbox ist auf jeden Fall eine intuitiv bedienbare, schnelle Lösung. Vor allem die Verschlüsselung auf den Servern gefällt mir sehr (wobei man ja nicht genau weiß, welche Hintertüren für die NSA gelassen wurden 😉 ).

Aber es gibt so ein paar Dinge, die mich an Dropbox einfach stören:
– Um auf seine Dropbox zugreifen zu können, muss erst eine spezielle Client-Software installiert werden.
– Sowohl Client-Software als auch Web-Interface gibt es nur in englischer Sprache.
– Die Client-Software lässt sich nicht passwort-schützen! Gerade wenn Dropbox z.B. auf einem Firmen-Arbeitsplatzrechner eingesetzt werden soll ist das nicht zu empfehlen.
– Die Server stehen außerhalb von Deutschland, das bedeutet: Schlechtere Performance und es gelten nicht die strengen Datenschutzbestimmungen Deutschlands.

Beim HiDrive hat man eben den Vorteil, selbst auswählen zu können, über welches Protokoll auf das Laufwerk zugegriffen werden soll. Alles was man dazu braucht, bringen die Betriebssysteme schon mit. Und preislich steht HiDrive auch besser da. Bei Dropbox kosten 100GB 15 €/Monat, bei HiDrive nur 3,90 €.

Marco
6. April 2010 um 10:16 Uhr

Hallo, weiß jemand, welche Möglichkeiten es bei HiDrive gibt, Backup-Daten zurückzuspielen? Geht das nur über das Webinterface? Im Webinterface habe ich bisher auch nur die Möglichkeit gefunden, mir einzelne Dateien bzw. Dateien *eines* Ordners (ohne Unterordner) zu holen. Ganze Ordner-Strukturen sind wohl nicht möglich?!

killerbees19
13. April 2010 um 23:48 Uhr

Netter Testbericht, hat ein paar meiner Fragen geklärt, die ich vor 5 Minuten an den Strato Support gesendet habe 😀

amauss
16. April 2010 um 12:44 Uhr

Hi,
ich benutze selber Strato HiDrive, habe aber bisher die Kombination von OpenVPN, SMB und Truecrypt (8GB Datei) noch nicht zum Laufen bekommen habe (Win7):
– OpenVPN und anschließend Netzlaufwerk per SMB einbinden funktioniert
– auf dem Netzwerklaufwerk sehe ich meine meine Truecrypt-Datei (daten.tc) und kann sie per Truecrypt mounten => sie wird zumindest bei Truecrypt mit einem Laufwerksbuchstaben angezeigt
– leider kann ich dann nicht auf das Laufwerk zugreifen… 🙁
Ideen? Danke!

Aufschnürer
17. April 2010 um 16:08 Uhr

@Marco: Anscheinend geht das bis jetzt wirklich nur über das Webinterface und auch nur für einzelne Dateien/Ordner. Habe zumindest keine andere Möglichkeit gefunden und auch in der Hilfe steht es nur so.

@amauss: Bei mir funktionierts, ebenfalls Win 7 per OpenVPN + SMB. Allerdings ist das alles andere als praxistauglich, die Reaktionszeiten sind elend lang. Es dauert allein schon mehrere Minuten bis der TrueCrypt-Container (4GB) als Laufwerk ins System eingebunden ist. Kopiervorgänge schnecken ebenfalls herum und beim Übertragen ganzer Verzeichnisse dauert es erstmal einige Zeit bis der Vorgang startet.

amauss
19. April 2010 um 14:23 Uhr

@Aufschnürer: Bei mir funktioniert die Kombination Win7+OpenVPN+SMB immer noch nicht… Allerdings klappt es reibungslos, wenn ich auf die Verbindungsverschlüsselung via OpenVPN verzichte – dies ist aber nicht der Idealzustand.
Hast Du eine Idee, woran dieses Verhalten liegen könnte?

Mal sehen, wann sich der Strato-Support mal meldet…

Ansonsten bin ich dabei, dropbox als Alternative auszuprobieren.

amauss
23. April 2010 um 14:05 Uhr

Das Problem mit meinem Zugriff auf einen Truecrypt Container via OpenVPN und SMB ist nun geklärt (oder zumindest eingegegrenz): Die voreingestellte Paketgröße ist zu groß für meinen DSL-Zugang… nachdem ich dies mit einem „mssfix 1200“ in der Konfigurationsdatei des Clients korrigiert hatte, konnte ich den Container mounten.

ABER: was passiert hier eigentlich mit VErbindungsabbrüchen? Naja, für meinen Bedarf scheint es nicht die richtige Anwendung zu sein…

Aufschnürer
23. April 2010 um 18:49 Uhr

@amauss: Danke für deine Rückmeldung und den Hinweis! Hilft bestimmt dem einen oder anderen. In der Tat finde ich diesen umständlichen Spagat mit TrueCrypt über SMB über OpenVPN ineffektiv, aufwändig und unperformant.
Wer ausschließlich große Mengen vertraulicher Daten sichern möchte, hat mit HiDrive nicht unbedingt das perfekte Produkt. Zumindest nicht, wenn man Wert darauf legt, dass die gesicherten Daten automatisch auf dem HiDrive verschlüsselt gespeichert werden.

TheBest
3. Mai 2010 um 10:13 Uhr

Habe lange Zeit überlegt, ob ich mich für einen Onlinespeicher bei Humyo oder STRATO entscheiden soll. Habe mich dann letztendlich für STRATO entschieden aufgrund der vielen angebotenen Protokolle und es ist ja auch ein paar Cent billiger.

Leider hatte ich den Fehler gemacht Humyo vorher kostenlos zu testen. Das geht bei Strato nicht. Das einbinden von Laufwerken ist bei STRATO schwieriger und nicht unbedingt alles geht (s.o. FritzBox). Das kopieren ist ungepuffert .. man muss ja damit rechnen, dass das ganze nicht innerhalb einer bestimmten Zeit fertig wird und dann fängt man wieder neu an?!. Bei Humyo macht das das smartDrive Laufwerk.

Das Webbasierende Frontend von STRATO ist grotten schlecht. Fängt schon damit an, dass ich meine Kundenummer nie weiß. Warum sollte ich die mir merken? Und dann muss ich mich übers Produkt etc. durchhangeln. Das ist mir zu kompliziert. Schon mal Humyo getestet?

STRATO habe ich bereits gekündigt und Vertrag mit Humyo abgeschlossen. Das weiß man was man hat. Guten Abend.

Aufschnürer
3. Mai 2010 um 11:41 Uhr

@TheBest: Ich kann deine Einwände nicht ganz nachvollziehen:

Was genau soll denn beim Einbinden des HiDrive-Laufwerks schwieriger sein? Zumal Strato dafür leicht verständliche und bebilderte Anleitungen anbietet. Selbst für Anwender mit geringer technischer Affinität sollte das Einbinden schnell gelingen. Der Unterschied zu anderen Backup-Diensten wie Dropbox, Mozy oder eben Humyo ist der, dass für das HiDrive keine eigene Client-Software angeboten wird, die das Einrichten des Laufwerks vornimmt. Dafür ist man beim HiDrive flexibler. Denn bei Humyo ist man auch wieder nebst Client-Software (Smart-Drive) auf Webdav als einzige Verbindungsmöglichkeit beschränkt.

Was deine Aussage zur ungepufferten Übertragung angeht: Bei kleineren Dateien ist das unkritisch. Zum Kopieren großer Dateien resp. Initialsicherung größerer Datenmengen benutzt man ohnehin besser (S)FTP. Ich habe so z.B. einen 4GB großen TrueCrypt-Container mit SmartFTP über Tage verteilt auf mein HiDrive hoch geladen. Mit einigen Pausen dazwischen, das ist kein Problem sofern der FTP-Client dies unterstützt.

Du bezeichnest das HiDrive Web-Interface als grottenschlecht – weil die Kundennummer nicht auf der Startseite prangert!? Wie oft benötigt man die schon? Du bewertest doch auch nicht das Cockpit eines BMW als grottenschlecht nur weil die Fahrgestellnummer nicht direkt neben dem Tacho eingraviert sondern im Motorraum zu finden ist…

Weißt du wirklich, was man mit Humyo hat? Auf den ersten Blick hört sich das Angebot gut an. Aber schon nach kurzen Recherchen stolpert man immer wieder über dieselben Benutzerbeschwerden (aktuell aus dem Jahr 2010):
– Unausgereifte Clientsoftware, neigt zum Absturz, benötigt auf einigen Rechnern viele Systemressourcen.
– Dateiübertragungen teilweise fehlerhaft, Rückspielen der Snapshots nicht immer möglich oder fehlerhaft; In manchen Fällen gingen sogar tausende Dateien verloren (z.B. beim Upgrade vom kostenlosen auf den Premium-Account). Da nutzt es einem auch nichts, wenn die Server in einem ehemaligen Banktresor für Goldbarren stehen…
– Kein Telefon-Support; Auch in Notfällen muss man sich gedulden, bis der E-Mail-Support innerhalb von 48 Stunden antwortet.

jue711
5. Mai 2010 um 14:34 Uhr

Hallo zusammen,

bin noch am überlegen und recherchieren hinsichtlich Hidrive.
Leier ist die Detailbeschreibung von Strato wie bei allen Produkten sehr dürftig.
Was ich allerdings aus den diversen threats rausgehört habe geht es hier immer um hoch und runterladen von Dateien!? Wie sieht es aber damit aus, den Hidrive tatsächlich auch als Netzlaufwerk zu nutzen und Dateien direkt von dort zu öffnen und zurückzuspeichern? Stichwort Verbindungssicherheit und Geschwindigkeit.
Kann man die Größe der Nutzeraccounts einstellen? Wie verhält es sich mit den Downloadlinks, kann man die auf Nutzer- und Öffentlichaccounts gleichermaßen einrichten?
Irgendwo habe ich aufgeschnappt, dass nur eine begrenzte Anzahl Dateien auf einmal übertragen werden können. Das würde doch bedeuten, dass die Anlage einer vorbereiteten Verzeichnisstruktur mit einigen Dutzend Unterverzeichnissen (Kopie des Ganzen auf den Hidrive) scheitern müßte!? Oder kann man ein Zipfile des Ganzen hochladen und dort auspacken? Laufen Kopieraktionen rein auf der Onlineplatte ab oder ist der Client da involviert und die DSL-Datenrate bremst das ab?

Grüsse!

Aufschnürer
6. Mai 2010 um 7:46 Uhr

@jue711:

Ob Netzlaufwerk per SMB oder Zugriff per FTP – so oder so erfolgt eine Kommunikation von deinem lokalen PC zu einem Server im Internet. Daten müssen hin- und wieder zurück geschickt werden. Man kann also durchaus von „Hoch- und Runterladen“ sprechen, selbst wenn HiDrive als Netzlaufwerk eingebunden wird. Trotzdem handelt es sich dann natürlich um ein echtes Netzlaufwerk, mit allen Möglichkeiten und Beschränkungen wie sonst auch.

Um deine erste Frage zu beantworten: Ja, man kann HiDrive auch als normales Netzlaufwerk via SMB einbinden. Du kannst Dateien direkt auf dem Netzlaufwerk öffnen/bearbeiten. Für eine verschlüsselte Übertragung tunnelt man die Verbindung mit dem kostenlosen OpenVPN. Man sollte jedoch bedenken, dass der Server ja nicht im LAN steht sondern das Internet dazwischen hängt. Je nach DSL-Speed und Dateigröße könnte das direkte Bearbeiten auf dem Server träge sein (siehe meinen Kommentar bezüglich TrueCrypt per SMB).

Zu deiner Frage bzgl. Größe der Nutzeraccounts: Der Speicherplatz kann beliebig auf die Nutzeraccounts verteilt werden.

Ja, die Freigabelinks lassen sich sowohl für Dateien im Nutzerverzeichnis wie auch im öffentlichen (public) Verzeichnis anlegen. Habe ich grad mal selbst getestet.

Ob nur eine begrenzte Anzahl von Dateien *gleichzeitig* hochgeladen werden kann, ist mir nicht bekannt. Ich vermute aber mal, dass auch hier die Grenze nicht von Strato sondern von den Netzwerkprotokollen gesetzt wird. Wenn du eine umfangreiche Verzeichnisstruktur mit vielen Dateien hochladen möchtest, so funktioniert das mit jedem Protokoll. Wobei SMB, soweit ich weiß, nur eine Datei gleichzeitig transportiert und somit sequenziell Stück für Stück abarbeitet. Bei (S)FTP kannst du auch mehrere Dateien parallel übertragen lassen (sofern der FTP-Client das unterstützt).

Welche Kopieraktionen meinst du? Wenn du eine lokale Datei auf das HiDrive kopierst, ist natürlich auch der Client bzw. die DSL-Leitung involviert. Wenn du allerdings ein Verzeichnis oder eine Datei innerhalb des HiDrive kopierst/verschiebst, passiert das rein auf dem Server, deine DSL-Leitung spielt da keine Rolle.

Ich hoffe, ich konnte weiter helfen 🙂

miwob
10. Mai 2010 um 16:55 Uhr

Hallo an alle,

ich benutze seit kurzem das STRATO HiDrive. Seit letzter Woche surfe ich über meinen Kabelfernsehanschluss. Seit dem kann ich aber nicht mehr via SMB ein Netzlaufwerk einbinden. Auch via VPN funtioniert es nicht. Stöpsel ich meinen Router zurück an den DSLer funktioniert es wieder. Wo könnte das Problem liegen?
Danke für eure Hilfe.

Gruß miwob

picknicker
6. Juni 2010 um 21:11 Uhr

Hallo Aufschnürer,

du sagtest weiter oben, dass du eine große Datei über mehrere Tage verteilt mit Smart FTP hochgeladen hast. Hat Resume da bei dir funktioniert? Hab das ganze gestern mit Filezilla machen wollen, da ging es nicht…..

lg, picknicker

Aufschnürer
7. Juni 2010 um 11:26 Uhr

@picknicker: Jap, mit dem Resume von SmartFTP hat es funktioniert. Eigentlich sollte es aber auch mit FileZilla funktionieren.

Buschihh
14. Juni 2010 um 13:29 Uhr

Moin auch.

Welch super Beschreibung. Bin „fast überzeugt“. Trotzdem eine letzte Frage an Euch: ist es möglich, einen Teil der Dateien so auf HiDrive abzulegen, dass sie nur dort und dann halt nur bei bestehender Internetverbindung abrufbar sind und einen anderen Teil der sich dann mit einem Verzeichnis auf der Festplatte synct, den ich dann auch offline nutzen kann (und bei nächster Verbindung ins Netz sich dann automatisch synct?)?
Einfacher Hintergrund meiner Frage: ich habe leider nur eine 80GB Festplatte im Rechner, die Platzt. Kann aber nicht wirklich viel davon vernichten. So würde ich mir gerne die 100GB Version nehmen und einen Teil meiner Daten dort ablegen, die ich nicht immer brauche und den Rest dann lokal auf dem Rechner haben, so dass ich auch im Zug (und da bin ich leider viel) auf die Datein zugreifen kann.

Vielen Dank.

LG, Buschihh

Buschihh
15. Juni 2010 um 7:52 Uhr

Ich noch einmal,

OK, der Teil meiner Frage, wie ich Daten nur entfernt ablegen und nur online aufrufen kann, habe ich mir selbst beantworten können. Durch ein einfaches Netzlaufwerk.

Aber hat jemand eine Idee, wie ich mir die Funktionalität von Dropbox mit HiDrive aufbauen kann? Offline Daten auf meiner Festplatte bearbeiten, die dann sofort beim online gehen aktualisiert werden?

Danke.
Buschihh

Aufschnürer
16. Juni 2010 um 18:45 Uhr

@Buschihh: Wieso Dropbox mit HiDrive nachbauen? Wenn die Funktionalität von Dropbox benötigt wird, ist halt Dropbox das Mittel der Wahl. HiDrive ist zwar auch für Backups geeignet, aber eben kein pures Datensicherungswerkzeug mit Offline-Bearbeitungsmöglichkeiten.

Buschihh
17. Juni 2010 um 7:15 Uhr

Danke für die Antwort. Ich bin nur auf der Suche nach einem Programm, dass die Dropbox ersetzen kann. Denn mir gefällt, dass die Strato Server in Deutschland stehen und zweitens ist der Preis der Dropbox das, was hinter. 19$ pro Monat und z.Z. nichts größeres.

Hast Du nie die Problematik erlebt, dass Du unterwegs warst und nicht auf Datein zugreifen konntest, weil die im Netz lagen? (z.B. in der Bahn, oder im Hotel ohne WLAN)

Ich suche halt einfach nach einem Stück Software, dass im Hintergrund läuft und ständig schaut, ob die Daten auf der Festplatte mit dem in der Wolke bei HiDrive übereinstimmen und wenn nicht, diese synchronisiert (am besten natürlich inkrementell)

Torsten
9. Juli 2010 um 19:47 Uhr

@Buschihh
Evtl wäre da doch ein „normales“ Online Backup besser. Man hat normalerweise alle Daten auf seinem Laptop, und wenn man mal etwas nicht hat, dann kann man es sich per Webinterface aus dem Online Storage holen.

Ansonsten bleibt ja noch die Möglichkeit auf die Daten, die im „Netz“ liegen über andere Protokolle zuzugreifen. Ein Home Server könnte alle Daten speichern und per SSH oder WinSCP hat man trotzdem Zugriff.

Mara Jünemann
16. August 2010 um 10:56 Uhr

Also wenn ich ehrlich bin, dann sehe ich den Nutzen eines solchen Online-Backups nicht. Interessant wird es doch erst um Dateien anderen zugänglich zu machen, aber maximal 20 Downloads im kleinsten Tarif sind ja nicht wirklich viel. Für jeden anderen Nutzen kann man sich einen USB-Stick oder eine kleine externe Festplatte anschaffen.

Aufschnürer
16. August 2010 um 15:06 Uhr

@Mara: Das Online-Backup hat einen entscheidenden Vorteil: Die Dateien werden extern (im Sinne von außerhalb der eigenen Wohnung) gespeichert, auf speziell gesicherten Servern. Denn was nützt das Backup auf USB-Stick oder externer Festplatte, wenn diese dann in der eigenen Wohnung verwahrt werden? Gegen höhere Gewalt wie Einbruch/Diebstahl, Überschwemmung etc. schützen externe Sicherungsmedien nicht. Außer man bringt diese nach jeder Sicherung an einen anderen sicheren Ort wie z.B. ein Bankschließfach. Aufwand und Kosten sprechen deshalb durchaus für ein Online-Backup, sofern man eine ernsthafte Datensicherung anstrebt.

Übersetzer Hamburg
19. August 2010 um 15:27 Uhr

Genau das is die Sache, wenn nämlich mal der Fall kommen sollte hat man immer noch seine Daten sicher. 😉

Tommie
26. August 2010 um 13:23 Uhr

Sorry, auch wenn du zu einem positiven Fazit kommst: Ich finde alles von Strato unter aller Kanone. Hatte vor Jahren dort extreme Probleme beim Webhosting und kenne auch Leute, die das noch heute haben. Strato ist so die ähnliche Liga wie 1und1. Viel Werbung und wenig dahinter.

Aufschnürer
27. August 2010 um 7:06 Uhr

Mein einziges Strato-Produkt bisher ist HiDrive, und damit hatte ich bis jetzt noch keine Probleme. Weder technisch noch sonst wie. Auch aus dem Bekanntenkreis keine Beschwerden. Deswegen kann ich da nicht viel dazu sagen. Vor Jahren ließ Service und Technik bei Strato wirklich noch zu wünschen übrig. Mittlerweile gehts eigentlich. Wo ich dir Recht geben muss ist 1und1. Da hört man ständig kritische Stimmen und auch meine Ex kam leider in die „1und1-Hölle“. 1und1 sollte dringend mal seine Politik überdenken.
Immerhin: Strato ist bei der aktuellen webhostlist.de Leserwahl für Webhosting auf Platz 5 gelandet.

Tobias
17. September 2010 um 1:14 Uhr

Ich weiß nicht. Irgendwie mag ich es nicht so Daten online zu speichern. ich brauche etwas handfestes. Ich versuche auch wenige Dinge, wie Rechnungen schreiben etc. ins web zu verlagern. Lieber habe ich einen heimischen PC und da alles drauf + Backup und dann läufts! Hatte damit auch noch nie Probleme.

Roberto
18. Oktober 2010 um 13:45 Uhr

DropBox: „Vor allem die Verschlüsselung auf den Servern gefällt mir sehr (wobei man ja nicht genau weiß, welche Hintertüren für die NSA gelassen wurden ).“

Stimm leider nicht: Die Daten sind bei Dropbox nicht verschlüsselt.

Jenka
28. Oktober 2010 um 12:02 Uhr

Hallo zusammen,

nutze seit einiger Zeit ebenfalls den HiDrive OnlineSpeicher mit TrueCrypt Container.
Habe folgende erfahrung gemacht, evt. kenn jemand sogar schon das Problem und kann mir weiterhelfen.

Habe über FileZilla 2 Container hochgeladen einen mit 1GB und den anderen mit 70GB (meine Leitung Down 20 Up 1 Mbit/s). Den einen der nur 1 GB groß ist kann ich ohne weiteres mounten und damit arbeiten. Aber den der 70GB gross ist kann ich zwar mounten aber nicht öffnen, win7 will die eingebundene Festplatte nicht öffnen und schägt vor diese zu formatieren. Kann mir nicht wirklich erklären woran das liegen kann. Beide Container sind im gleichen Format formatiert. Ansonsten finde ich Strato HiDrive super.

hf
1. Januar 2011 um 11:54 Uhr

hallo zusammmen,
sehr interessanter artikel. habe gestern auch das strato hidrive installiert und will das jetzt die nächsten wochen (mit truecrypt) austesten. habe auch schon dropbox probiert und bin eigentlich begeistert. lediglich die „nsa hintertürchen“ und dass man nicht so genau weiss wer dahinter stekt stört mich. daher habe ich mich jetzt für strato entschieden. was bei dropbox gut ist ist das synchronisieren und automatische aktualisieren offline/online. daher folgende idee: kann man ein dropbox account mit dateien, an denen man aktuell (ggf. mit mehreren personen) arbeitet auf einem hidrive netzlaufwerk speichern!? wenn alle user zugriff sowohl zu hidrive, als auch auf die dort liegende dropbox hätten müsste das doch klappen, oder!? viele grüsse hf

hf
1. Januar 2011 um 14:28 Uhr

hallo noch mal,
ich sehe gerade, dass es bei windows 7 eine synchronisation online/offline gibt. aktuell arbeite ich zwar noch mit xp, aber dafür würde ich der umstieg lohnen. dann könnte man das hidrive quasi sowohl online als auch offline nutzen (also wie bei dropbox)!?
das wäre ideal. hat jemand erfahrung damit!?
gruss
hf

Aufschnürer
2. Juni 2016 um 11:24 Uhr

Seit Anfang diesen Jahres gibt es die Desktop-Version tatsächlich auch mit Online-/Offline-Modus, wie bei Dropbox. Funktioniert bei mir 1A, bis jetzt habe ich noch keine Fehler entdecken können.
Gruß, Aufschnürer

Hendrik
9. Januar 2011 um 22:44 Uhr

Moin,
und danke für den guten Artikel. Ich teste grad das HiDrive und bin sehr positiv überrascht über die Übertragungsgeschwindigkeiten.

Zum Thema „Dropbox nachbauen“ oder ähnliches:
ich probiere grad das Synchronisieren von Ordnern auf verschiedenen Rechnern via Hidriva mit Teamdrive (teamdrive.de) als client. Der unschlagbare Vorteile dieser Kombination: Hidrive steht in Deutschland und unterliegt dem strengen deutschen Datenschutz, Teamdrive verschlüsselt alles mit PrivateKey bevor es ins HiDrive geladen wird und nur die authorisierten Clients auf den anderen Rechnern können die Dateien wieder entschlüsseln. Das ist noch viel sicherer als die Dropbox und gibt mir bei meinen Firmendaten ein gutes Gefühl.

Bernd
30. März 2011 um 18:07 Uhr

Hi,
ich habe mich kurzfristig für das CeBit-Angebot (100GB für 12 Monate für 1 Euro) entschieden um HiDrive zu testen.

Tja, die Uploadgeschwindigkeiten scheinen doch begrenzt zu sein…
Ich habe eine Uploadgeschwindigkeit von 5 MBit/s an meinem Anschluss, die ich sonst auch gut nutzen kann. HiDrive über SMB eingebunden bringt auch bei großen Dateien max. 102 kByte/s. Über FTP komme ich schon auf 300 kByte/s. Das interessante ist, wenn ich zwei ftp-Sessions und die smb-Session laufen lasse, komme ich zusammen auf knappe 700 kByte/s. So geht´s natürlich auch, aber die „Erstbestückung“ des HiDrive hätte ich mir schon mit max. zur Verfügung stehender Leistung gewünscht.

Bernie

Ralf
13. April 2011 um 19:39 Uhr

Hi,

wenn ich das richtig sehe, kann man zwar einzelne Dateien mit Hilfe eines Links anderen beschränkt zur Verfügung stellen, aber keine ganzen Ordner. Das ist sehr umständlich.

Ralf

Aufschnürer
2. Juni 2016 um 11:35 Uhr

Hallo Ralf,

doch, sowohl über die Weboberfläche als auch über die Desktop-Software lassen sich auch ganze Verzeichnisse teilen. Soweit ich weiß lassen sich jedoch Inhalte freigegebener Ordner nicht einzeln anpassen, sprich, entweder der gesamte Inhalt eines Verzeichnisses oder eben gar nichts.

Gruß, Aufschnürer

Ahmet
4. Juli 2011 um 18:24 Uhr

Hallo,
ich habe mal eine Frage an die Fachleute: Wie kann ich testen, welche Geschwindigkeit mein Strato Server wirklich zur Verfügung stellt. Es wurde mir zwar gesagt, dass 100MBit da sein sollen, will es aber gerne einmal testen.
Kann mir da einer helfen???
Danke!

Aufschnürer
2. Juni 2016 um 14:28 Uhr

Hallo Ahmet,

wahrscheinlich ist das gar nicht so einfach zu bewerkstelligen, eine störungsbereinigte Messung durchzuführen, da verschiedene Faktoren die tatsächliche Geschwindigkeit beeinflussen:

– Wie schnell ist die Anbindung des Rechenzentrums an das Internet?
– Wie schnell ist die Anbindung des Users an das Internet? (Viele vergessen dabei, dass die Upload-Geschwindigkeit beim haushaltstypischen ADSL-Anschluss deutlich geringer ist als die Download-Geschwindigkeit)
– Über welches Schnittstellenprotokoll werden die Dateien übertragen?
– Welches Betriebssystem kommt beim User zum Einsatz? Gibt es evt. noch störende Hintergrundprozesse auf dem PC, die die Internetleitung ebenfalls beanspruchen oder reglementieren?

Auf die Schnelle aber kannst du die Übertragungsgeschwindigkeit z.B. unter Windows mit dem kostenlosen Tool NetworkTrafficView nachmessen. Achte darauf, dass keine anderen Programme im Hintergrund laufen, die einen Traffic ins Internet erzeugen. Starte dann die Übertragung einer großen Datei auf den HiDrive und schaue dir nach 20-30 Sekunden die Übertragungsgeschwindigkeit (Data Speed) an. Filtere die Liste am besten, indem du per F7-Taste die Anzeige auf Einträge z.B. über 50 KB/s beschränkst.

NetworkTrafficView

Gruß, Aufschnürer

bert
13. Januar 2012 um 16:58 Uhr

ein Strato Server ist wirklich nützlich… das erinnert mich an alte zeiten

Michael Buhr
30. Mai 2016 um 13:21 Uhr

Warum in den Tests dieses Produkt so gut bewertet wird ist mir schleierhaft, das geht nicht mit rechten Dingen zu. HiDrive fand ich eine Katastrophe. Mac-Einbindung ist schlecht, der Service ist sehr langsam. Meine Daten auf die Dropbox hochzuladen hat 3 Tage gedauert, HiDrive war nach einer Woche noch nicht abgeschlossen. Geht gar nicht!

Aufschnürer
2. Juni 2016 um 11:39 Uhr

Kann ich nicht nachvollziehen, solcherlei Probleme sind bei mir nie aufgetreten. Ich konnte auf verschiedenen Windows 7 PCs in unterschiedlichen Netzen zwischen Dropbox und HiDrive keine eklatanten Geschwindigkeitsunterschiede feststellen. Ich vermute mal, dass die Implementierung unter Mac evt. nicht so gut ist wie unter Windows.

Gruß, Aufschnürer



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